Kleine Helferlein – MacOS

Es gibt sie wie Sand am Meer, manche mehr, manche weniger nützlich. Kleine Helferlein, die Versuchen, einem das Leben im digitalen Bereich etwas leichter zu machen. Ich möchte euch die Apps vorstellen, die ich auf meinem Macbook nutze, welche die „Systemfunktionen“ etwas aufbohren/vereinfachen.

Bartender

Bartender wird wahrscheinlich vielen bereits ein Begriff sein. Viele Programme „hängen“ sich in die Menüleiste ein. Doch in der Menüleiste sind auch die Menüs des gerade aktiven Programms. Je nachdem, wie viele kleine Programme laufen, kann der Platz da schon knapp werden. Vor allem bei einem 13″ Macbook.

Hier hilft Bartender. Die Icons bestimmter Programme, die man nicht häufig braucht werden versteckt und können per Knopfdruck in einem kleinen Popup angezeigt werden. App-Icons, die sich gerade aktualisiert haben, können kurzzeitig in die richtige Menüleiste springen (was aber auch deaktiviert werden kann).

Der Preis von etwas über 15€ schien mir immer etwas hoch, doch irgendwann habe ich mich doch zum Kauf durchgerungen. Vor allem durch die Tatsache, dass ich mittlerweile ein 13″ Macbook habe, hat sich das Geld gelohnt.

iStat Menus

iStat Menus, ebenfalls eine App, die immer läuft. Sie zeigt die aktuelle CPU-Auslastung, den Akkuverlauf, Auslastung von SSD, RAM und so weiter. Es können sämtliche Sensoren im Macbook abgefragt werden und frei auf der Menübar platziert werden.

Im großen und ganzen ein sehr nützlicher Helfer wie ich finde. Ich habe Beispielsweise immer die aktuelle CPU-Auslastung und den Netzwerkverkehr eingeblendet. Die Auslastung der SSD und des RAMs habe ich mit Bartender versteckt, sie ist aber mit einem Klick erreichbar.

Alfred

Alfred ist ein weiterer Kandidat, den ich täglich mehrfach nutze. Bei dem Programm handelt es sich um einen Spotlight-Ersatz. Lange war ich mit Spotlight zufrieden und ich wusste auch gar nicht, dass es alternativen gibt. Trotzdem nervte mich Spotlight an der ein oder anderen Stelle.

Beispiel: Ich gebe den Namen einer App ein. Spotlight zeigt die App an und ein paar Millisekunden bevor ich auf Enter Klicke findet es ein anderes Suchergebnis, welches weiter nach oben geschoben wird und ich öffne die falsche App. Dieses Problem hatte ich mit Alfred bisher noch nie.

Gebe ich bei Alfred etwas ein, wird standardmäßig nach Programmen gesucht. Bei einem Leerzeichen vor dem ersten Buchstaben wird nach Ordnern und Dateien gesucht (und das verdammt schnell). Findet Alfred nichts, bietet er standardmäßig eine Suche bei verschiedenen Suchmaschinen an. Mit „google Suchtext“ kann aber direkt die Google-Suche angestoßen werden.

Außerdem gibt es für bestimmte Programme eine Integration. In Kombination mit 1Password kann so zum Beispiel direkt nach Zugangsdaten gesucht werden.

Bisher benutze ich die kostenlose Version. Das „Power Pack“ bietet zwar ein paar nette Gimmicks, bisher vermisse ich diese allerdings nicht. Aber wer weiß, was nicht ist kann ja noch werden.

1Password

Da in der vorherigen Sektion der Name bereits gefallen ist: 1Password. Mittlerweile nutze ich den Password-Manager seit ca. einem Jahr. Ein bisschen habe ich das Thema bereits in diesem Beitrag angeschnitten. Bei 1Password handelt es sich um einen Passwortmanager, für den man bezahlen muss.

Vorher habe ich Keepass genutzt und war eigentlich ganz zufrieden damit. Allerdings war es nicht gerade intuitiv, die Daten auf mein Smartphone zu bekommen, was darin endete, dass ich den Passwortmanager für viel zu wenige Webseiten und Dienste benutzte. Ich habe mir dann 1Password angesehen und war ganz zufrieden damit. Die Integration in die Browser und ins System von iOS ist ziemlich gut und erleichtert mir das Leben.

Den Online-Dienst nutze ich nicht – ich will meine Daten nicht irgendwo auf einem server liegen haben. Benutzt man MacOS gibt es die Option des WLAN-Servers. Dabei dient der iMac/das Macbook als WLAN-Server und die Logins/Passwörter können ohne großen Aufwand auf die iOS-Geräte synchronisiert werden.

Einziger Nachteil dabei? Das passiert nicht automatisch. 1Password muss dazu auf dem Mac und auf dem iOS-Gerät geöffnet sein. Der Rest passiert nach einer einmaligen Einrichtung dann allerdings automatisch. Für mich ein akzeptabler Kompromiss.

AirBuddy

Eine kleine Erweiterung für die Verwendung von AirPods. Werden AirPods in der nähe des Macs geöffnet, wird ein kleines Fenster geöffnet, ähnlich wie beim iPhone/iPad. Mit einem Klick können die Kopfhörer dann gekoppelt werden. Natürlich wird auch der Akkustand angezeigt.

Zusätzlich gibt es eine kleine Nutzungsstatistik, wenn die AirPods am Mac (oder in der nähe des Macs) verwendet werden. Dabei wird auch jeweils der Akkustand des linken und rechten Kopfhörers einzeln protokolliert.

Als weiteres kleines Gimmick kann der Akkustand des iPhones angezeigt werden, falls es sich im gleichen Netzwerk befindet. Dazu muss es allerdings einmal „gekoppelt“ werden.

Auch diese App ist mit 10€ nicht gerade die günstigste, betrachtet man den Funktionsumfang. Allerdings ist sie schick gemacht und spart jedesmal ein paar Klicks.

Magnet

Eine Sache, die mir bei MacOS schon seit langem fehlte: Das „Snappen“ von Fenstern, wenn diese an den Rand des Bildschirms gezogen werden. Windows 10 User werden das gut kennen: Ein Fenster an den linken Bildschirmrand ziehen und das Programm nimmt die linke Hälfte des Bildschirms ein. An den oberen Rand und das Programm wird maximiert.

Hier schafft Magnet Abhilfe. Knapp 5€ sind jetzt auch kein Schnapper für ein kleines Feature (wobei Magnet auch noch etwas mehr kann). Ich verwende es aber oft und es erleichtert mir die Arbeit.

Und ihr so?

Welche Helferlein benutzt ihr auf euren Geräten? Auch gerne Windows/Linux. Habt ihr Interesse an weiteren solcher Beiträge? Beispielsweise für „richtige“ Programme? Oder Apps fürs iPhone/iPad? Gerne in die Kommentare damit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.