Die zwei Minuten Methode

Habt ihr schonmal von der zwei Minuten-Methode gehört? Ich kenne sie seit ca. zwei Wochen und um ehrlich zu sein ist die Regel so einfach, wie auch genial. Die Regel ist auf David Allen zurückzuführen und besagt: Erledige alles, was weniger als zwei Minuten dauert sofort.

Es hört sich etwas banal an, doch dieser kleine „Trick“ hat es in sich. Alles was innerhalb von 2 Minuten erledigt werden kann wird sofort erledigt. Kann man sich dazu nicht aufraffen und hat überhaupt keine Lust, dann ist die Aufgabe auch nicht so wichtig und kann sofort von der ToDo-Liste gestrichen werden. Denn: Was weg ist ist weg und „belastest“ somit nicht mehr. Alles was länger dauert könnt ihr auf eine ToDo-Liste eintragen und später erledigen.

Ich versuche diese Regel in letzter Zeit immer mehr umzusetzen. Eigentlich steckt kein Aufwand dahinter und es bringt trotzdem ziemlich viel. Wie oben schon erwähnt ist alles was abgehakt ist eben abgehakt und spukt deswegen nicht mehr im Kopf herum. Und auch wenn Anfangs der Gedanke nahe liegt: „Was sollen diese kleinen Dinge denn schon bringen?“, so bringt es eine ganze Menge.

Mal eben kurz die Verpackung des Schokoriegels wegschmeißen, und nicht liegen lassen, bis wieder 5 oder mehr dort liegen. Den Teller oder die Tasse schnell in den Geschirrspüler stellen, bevor sich das ganze Geschirr wieder davor stapelt, dies und andere Dinge. Kleine Dinge, die das Leben „ordentlicher“ machen. In diesem Fall schafft man einfach in der Wohnung mehr Ordnung und spart sich später 15 Minuten den Geschirrspüler einzuräumen, weil ein Berg an Geschirr davor steht.

Oder auch in der Arbeit: E-Mails, die man sowieso gerade liest und innerhalb von zwei Minuten beantworten kann. Somit bleibt das Postfach aufgeräumt und man schiebt nicht den ganzen Tag eine E-Mail vor sich her, die einem im Kopf rumgeistert.

Für mich bringt diese kleine Regel etwas mehr Ordnung in mein Leben. Außerdem erledige ich kleine Aufgaben sofort und schiebe sie nicht so lange vor mir her, bis ich einen großen Berg an kleinen Aufgaben habe, an dem ich dann einen halben Tag sitze.

Kanntet ihr die zwei Minuten Methode? Welche Tricks benutzt ihr um diszipliniert zu bleiben?

Titelbild von Ales Krivec über Unsplash

2 Kommentare
  1. Medlan
    Medlan sagte:

    Wende die selbst schon sehr lange an – vor allem im Büro. Es kostet einfach mehr Zeit das irgendwo zu notieren oder sich später wieder ins Gedächtnis zu rufen als wenn man es gleich macht.

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    • Chris
      Chris sagte:

      Ja. Und dann die Liste mit den notierten Dingen durchsehen, auf was man gerade Lust hat und manche Dinge werden dann ewig geschoben.

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