Kaffeewissen: Bohnen



Ich glaube es wird mal wieder Zeit, dass ich einen Beitrag zu Kaffee mache. Heute soll das Thema um Kaffeebohnen gehen.

Nachdem der Kaffee geröstet wurde sollte er rund eine Woche gelagert werden, bevor er verwendet wird. Grund ist, dass in den Bohnen enthaltene CO2. Dieses entweicht nach der Röstung langsam, was in etwa eine Woche dauert. Danach kann der Kaffee mit seinem vollen Aroma verwendet werden.

Dieses Aroma behält der Kaffee bis zu 6 Wochen, danach lässt der Geschmack wieder nach. Während dies am Anfang noch zu vernachlässigen ist und nicht wirklich auffällt, merkt man spätestens nach ~4-5 Monaten deutliche Einbußen am Geschmack. Der Grund hierfür ist, dass in den Bohnen vorhandene Kaffeeöle und Aromen sich in der Luft verflüchtigen. Kaffeepulver verliert sein Aroma übrigens schneller. Das Pulver bietet mehr „Angriffsfläche“, weshalb sich die Aromen schneller verflüchtigen, als bei Bohnen.

Kaffeebohnen, die ihr im Supermarkt bekommt werden außerdem meist im industriellen verfahren bei großer Hitze geröstet. Dadurch können die Bohnen ihr Kaffeearoma nicht voll entwickeln, dies geschieht nur bei schonenden Röstverfahren.

Lagerung
Wie lagert man Kaffee am besten? Gerösteter Kaffee wird optimalerweise frei von Hitze, Sauerstoff, Feuchtigkeit, Geruchsstoffen und Licht gelagert. All diese Faktoren können den Geschmack beeinflussen, bzw. dazu führen, dass dieser nachlässt.

Für Rohbohnen gilt übrigens ähnliches. Dies sollten im Gegensatz zu geröstetem Kaffee allerdings gut durchlüftet werden und können problemlos über längere Zeiträume gelagert werden.

Fazit
Am besten kauft ihr euch also Bohnen, die aus kleineren Röstereien stammen. Und nur so viel wie ihr in naher Zukunft braucht. So stellt ihr sicher, dass der Kaffee zu Hause immer bestmöglich schmeckt.

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