Bei Game Dev Tycoon handelt es sich um ein kleines Spiel, welches vom Entwicklerstudio Greenheart Games entwickelt wurde, das zwei Brüder gegründet haben. Das o. g. Spiel gibt es schon länger für Windows-PC und Mac, ist aber Ende November für iOS erschienen. Aufmerksam wurde ich auf das Spiel damals durch eine kleine „PR-Aktion“. Game Dev Tycoon konnte man sich für wenig Geld kaufen, hatte aber keinen Kopierschutz. Die Entwickler wollten damit sehen inwiefern das Spiel „raubkopiert“ wird. Das wurde auch so kommuniziert. Ich habe mir das Spiel damals für den PC gekauft.

Als es dann für iOS erschienen ist, habe ich nicht gezögert und auch dort zugeschlagen. Für ca. 5€ wird das Spiel angeboten. Ich hatte es nach ca. 8 Stunden durchgespielt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nach dem Durchspielen ist es aber noch nicht vorbei, denn man kann noch in einer Art Endlosmodus weiterspielen oder im Piratenmodus ein neues Spiel beginnen. Dazu später mehr, erstmal ein paar Worte zum Spiel an sich.

Wie der Name schon vermuten lässt, entwickelt der Spieler in diesem Spiel seine eigenen Spiele. Der Charakter startet in einer Garage (wie so einige der großen Tech-Firmen). Danach geht es los und man kann sein erstes eigenes Spiel entwickeln. Dazu wählt man eine Kategorie und ein Genre, z. B. Landwirtschaft/Simulation. Ebenso muss der Spieler entscheiden welche Funktionen integriert werden sollen. Darunter gehören z. B. ob Videosequenzen vorhanden sind, gespeichert werden kann oder auch ob es sich um eine 2D oder 3D-Grafik handelt. Diese Optionen sind abhängig von der Engine. Auch diese können selbst entwickelt werden, das kostet wiederum Geld.
Während der Entwicklung werden Technik-, Design- und Forschungspunkte generiert. Je mehr Technik- und Designpunkte die Entwicklung hat, umso höher die Chance, dass es sich um einen Hit handeln wird. Die Forschungspunkte können wie der Name schon sagt investiert werden um neue Dinge zu entwickeln. So kommt man zu neuen Kategorien, welche sofort verwendet werden könne, aber auch bessere Grafik und Synchronsprecher können erforscht werden, die erst per Entwicklung einer neuen Engine Verwendung finden.

Ist die Spieleentwicklung abgeschlossen, sollte man aufpassen ob in der Software noch Bugs sind. Die Entwicklung des Spiels sollte dann erst abgeschlossen werden, wenn all diese behoben sind. Manchmal passiert es aber trotzdem, dass ein Patch benötigt wird, was Zeit und Geld kostet.
Ab einer bestimmten Menge an verdientem Geld eröffnet sich die Option, sich in ein Bürogebäude einzumieten. Ebenso werden nach und nach weitere Optionen freigeschaltet, um größere Spiele mit einem Publisher zu veröffentlichen, Marketing zu betreiben und so weiter.

Hat man die Story beendet, kann man auch den Piratenmodus ausprobieren. Hier hat man es zusätzlich mit Raubkopien zu tun, die es zu minimieren gibt, damit man nicht Pleite geht.

Wie Eingangs schon erwähnt handelt es sich dabei um ein sehr kurzweiliges Spiel, welches mir einige Stunden an Freude bereitet hat. Die 5€ sind meiner Meinung nach gut investiertes Geld und ich würde mir das Spiel jederzeit wieder kaufen.

Ein Nettes Detail übrigens noch: Für jedes Spiel und jede Engine kann/muss man einen Namen vergeben. Das ist zwar ganz nett, nervt aber irgendwann. Bei mir hießen die neuen Spiele irgendwann deswegen auch nur noch „Neues Spiel #50“.

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder, damit ihr euch ein Bild von dem Spiel machen könnt.

Hier gehts zur Homepage.

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