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31. Januar 2016

Mit welcher Ausrüstung mache ich meine Fotos?

Ich persönlich finde es immer ganz Interessant wenn jemand seine Fotoausrüstung oder ähnliches vorstellt, mit was er arbeitet, für was er es verwendet, etc.
Darum habe ich mir auch mal die Mühe gemacht und die Ausrüstung mit der ich meine Fotos mache Fotografiert um euch vorzustellen mit was meine Bilder entstehen. Ich gehe dabei (mehr oder weniger) chronologisch vor.

1. Olympus Stylus XZ-2
Ich habe ja bereits schonmal darüber geschrieben wie und warum ich zur Fotografie gekommen bin. Die erste Kamera die ich mir dabei gekauft habe war die oben genannte Olympus. Diese wurde mir von einem Kumpel aufgrund der hohen Lichtstärke und der Möglichkeit in RAW zu Fotografieren empfohlen. Anfangs war ich zwar nicht so begeistert davon, als ich mich dann aber mit den Einstellungen ein wenig gespielt hatte war ich doch sehr überrascht was man alles mit ein bisschen Änderung der Blende etc. erreichen kann. Ab da hatte ich „Feuer gefangen“. Zwar war ich mit der Stylus nicht wirklich oft unterwegs, allerdings habe ich damit doch das ein- oder andere ganz gute Bild geschossen.

Olympus Stylus XZ-2

2. Olympus OM-D E-M10
Als nächstes Stand für mich eine Kamera mit Wechselobjektiven an. Auch hier wurde ich von meinem Kumpel wieder beraten. Die Wahl fiel zum Schluss auf die Olympus OM-D E-M10. Diese hat zwar einen etwas kleineren Sensor, als etwa eine APS-C oder gar Kleinbildkamera, hat dafür aber auch seine Vorteile. Dazu zählt das Gewicht der Kamera selbst, sowie der Objektive. Obwohl sich mittlerweile doch schon einiges an Fotoausrüstung angesammelt hat, ist die Kamera dennoch relativ kompakt und bei mir eigentlich so gut wie immer mit dabei.

Olympus OM-D E-M10

3. Das erste Objektiv
Natürlich kam das erste Objektiv mit der Kamera. Ich hatte mir ja schließlich auch ein Kit gekauft. Im falle der E-M10 handelte es sich dabei bei mir um das Olympus 14-42mm 3.5-5.6 IIR. Dies hat mich auch fast das erste ganze Jahr lang begleitet. Und obwohl viele von Kit-Optiken nicht so viel halten habe ich damit imo das ein oder andere ziemlich coole Bild produziert.

Olympus 14-42

4. Graufilter
Eine besondere Faszination bestand für mich schon immer in der Möglichkeit der längeren Belichtung. Wasser Glatt „ziehen“, die Möglichkeit einen „Geist“ zu erzeugen etc., darum durfte für mich am Anfang auch der Graufilter nicht fehlen. Für das Kitobjektiv habe ich mir also gleich mit der Bestellung der Kamera ein Set bestehend aus einem 8-,64- und 1000-fach Filter mitbestellt. Als ich mir mein zweites Objektiv gekauft habe wollte ich dafür natürlich auch wieder Graufilter haben. Da aber 6 dieser „Schachteln“ in der die Filter waren doch ziemlich viel Platz brauchten in der (relativ) kleinen Fototasche habe ich mir eine Filtertasche gekauft in der man bis zu 6 Filter verstauen kann. Ideal also.

Filtertasche

5. Stativ
Klar, wer mit Graufilter Belichten will braucht ein Stativ. 30 Sekunden Belichtungszeit aus der Hand zu halten könnte ein wenig Problematisch sein. Also habe ich mir auch das Stativ gleich mitbestellt. Dies war zuerst ein Velbon mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war. Allerdings hat nach eine Weile der 3-Wege-Neiger gewackelt obwohl dieser „Festgeschraubt“ war. Also habe ich das Velbon durch ein SIRUI mit Kugelkopf ersetzt. Der Kugelkopf ist zwar Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit kann man damit allerdings Recht gut umgehen. Zuerst wollte ich das Velbon eigentlich mit einem 3-Wege-Neiger von Manfrotto verwenden, dieser war allerdings zu Groß für die Transporttasche des Stativs und ging somit wieder zurück.

Stativ

6. Das zweite Objektiv
Nach ein paar Monaten mit dem Kitobjektiv wuchs der Drang nach einem Weitwinkelobjektiv. Ich habe also immer ein wenig im Internet gesucht und diverse Internetseiten nach dem entsprechenden Objektiv abgesucht. Zuerst habe ich noch zwischen dem Panasonic 7-14mm f4.0 und dem Olympus 9-18mm f4.0-5.6 geschwankt. Eigentlich wäre mir das Panasonic-Objektiv lieber gewesen. Allerdings habe ich im Internet dann herausgefunden, dass das Panasonic kein Filtergewinde hat, weil die Frontlinse zu sehr nach außen gewölbt ist. Wie oben schon erwähnt arbeite ich gerne mit Graufilter oder hätte zumindest gerne die Möglichkeit einen Graufilter zu verwenden wenn ich diesen wirklich mal „brauche“. Damit war das Panasonic aus dem rennen und ich hab mich für das Olympus entschieden. Dieses habe ich mir dann auch gebraucht auf eBay gekauft, wie bereits hier geschrieben.

Olympus 9-18

7. Das dritte Objektiv
Um meine Objektivausrüstung mit den „wichtigsten“ Objektiven Vollständig zu machen fehlte mir noch eine „normal“-Festbrennweite. Auch hier hat man wieder die Auswahl zwischen Olympus und Panasonic. Das Olympus 25mm f1.8 oder das Panasonic Leica 25mm f1.4. Auch hier war ich wieder etwas hin- und her gerissen. Schließlich habe ich hierbei wieder auf meinen Kumpel gehört, der mir aufgrund der höheren Lichtstärke zum Panasonic riet.

Panasonic Leica 25mm

8. Das Grafiktablet
Anfangs habe ich wie viele andere wohl auch die Bilder einfach mit der Maus bearbeitet. Das geht meistens relativ gut. Auch hierbei ist mein Kumpel nicht ganz unschuldig. Dieser hat nämlich auch ein Grafiktablett. Einmal gesehen fand ich die Idee auch ziemlich gut. Mit einem Grafiktablett kann man doch um einiges Präziser arbeiten, vorraus wenn es um Masken geht. Als bei Amazon die Cybermondaywochen waren, war ein entsprechendes Tablet öfter im Angebot. Irgendwann hab ich dann doch zugeschlagen. Und auch hier gilt wieder: Ich würde das Gerät nicht mehr hergeben. Zum Arbeiten in Lightroom oder Photoshop ist so ein Grafiktablet einfach Gold Wert!

Wacom Intuos Pro S

9. Sonstiges Kleinigkeiten
Wenn man länger draußen unterwegs ist, schadet es auch nicht mal den ein- oder anderen Zusatzakku dabei zu haben. Ich habe mich dabei für Patona entschieden, da diese bei Amazon relativ gut bewertet waren und ich persönlich finde diese auch nicht schlecht. Außerdem bekomme ich für den Preis eines original Olympus-Akkus fast 3 Pantonas. Auch ein Linsenputztuch von Delamax habe ich immer mit dabei. Speicherkarten nutze ich üblicherweise von SanDisk.

Sonstige Kleinigkeiten

Was nutze ich am liebsten?
Aktuell ist mein Lieblingsobjektiv das Panasonic 25mm f1.4. Dank der Lichtstärke kann auch ich mit meinem relativ kleinen Sensor *mehr oder weniger* freistellen. Außerdem erzeugt das Panasonic ziemlich coole Blendensterne (wenn man einigermaßen weiß auf was man aufpassen muss, dazu werde ich demnächst auch einen Beitrag schreiben). Außerdem sieht das Objektiv an der Olympus ziemlich gut aus 🙂

Wars das?
Vorerst habe ich genug Fotoausrüstung und meiner Meinung nach das „wichtigste“. Was ich aber irgendwann gerne noch hätte: Ein Fiseheyobjektiv. Außerdem möchte ich mir auch noch 1-2 Blitze zulegen. Allerdings ist das für mich aktuell nicht ganz so wichtig. Das mFT-System sagt mir auch zu also werde ich dabei bleiben. Die Bildqualität ist ziemlich gut. Freistellung ist möglich, zwar nicht ganz so leicht/gut wie bei Kameras mit größerem Sensor, dafür sind die Teleobjektive leichter. Irgendwo muss man halt immer Abstriche machen.

Wie sieht das bei euch aus?
Mit was Fotografiert ihr? Wieso? Womit habt ihr angefangen? Und was wollt ihr euch in Zukunft zulegen?

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