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15. Mai 2015

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Ein paar Worte zur Olympus OM-D-E-M10

Wie schon vor mehreren Wochen versprochen, möchte ich euch einen kleinen Bericht zur Olympus OM-D E-M10 Systemkamera liefern. Nachdem mein Bilder-Upload wieder funktioniert ist es jetzt endlich soweit. Die technischen Daten werde ich jetzt einfach mal überspringen. Wer sie nachlesen will kann das hier tun.
Meine Konfiguration ist die silberne Version mit dem 14-42mm Standard-Kit-Objektiv (manueller Zoom).

Was kann man zur Verarbeitung sagen?
Wenn man die Kamera das erste mal in die Hand nimmt fühlt sie sich sehr Edel an. Die Technik sitzt in einem Magnesiumgehäuse, welches an den „Griffstellen“ von Plastik umhüllt ist. Das verleiht der Kamera ein Retro-Design was ihr aber sehr gut steht.
Die Verarbeitung geht m. M. nach absolut in Ordnung. Allerdings ist mir bei meinem ersten Modell der vordere Einstellring gelöst. Wie im Internet zu lesen ist, ist das ein Problem welches häufiger auftritt. Beim Austauschmodell ist dies bisher nicht mehr passiert. Was hoffentlich auch so bleibt.

Sehen wir uns das Gerät mal rundherum an. Links und rechts befindet sich nichts außer den 2 Halteösen für den Umhängeriemen. Auf der Hinterseite befindet sich wie bei jeder Kamera mit Display, ebendieses. Zusätzlich ist links oberhalb des Displays der Knopf zum herausklappen des Blitzes. Rechts davon befindet sich ein bisschen Schräg angeordnet eine Funktionstaste und direkt daneben die Taste die in die Gallerie führt.
Darunter das Steuerkreuz mit dem Ok-Knopf sowie Knöpfe für das Menü, Info (zum ändern der Bildschirmanzeige), der Ein-/Ausschalter und letztendlich ein Button für das Löschen von Bildern.

Mittig oberhalb des Displays ist der elektronische Sucher angeordnet. Rechts am Sucher selbst ist ein kleiner Knopf mit dem man zwischen „Live“-View und einer Übersicht der wichtigsten Einstellungen hin- und herschalten kann. In der Draufsicht sehen wir links das Programm-Einstellrad und rechts die zwei Einstellräder die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Im Blenden- bzw. Zeitmodus kann man mit dem hinteren Einstellrad die entsprechenden Werte verstellen. Mit dem vorderen kann dann der Weißabgleich verändert werden.
Im manuellen Modus wird mit dem Hintern Einstellrad die Blende und mit dem vorderen die Belichtungszeit angepasst.

Neben den beiden Einstellrädern befinden sich noch 2 Tasten. Eine zweite Funktionstaste sowie eine Taste um die Filmaufnahme zu starten. Diese kann allerdings anders belegt werden und fungiert somit als dritte Funktionstaste. Auf der Vorderseite befindet sich noch ein Entriegler zum demontieren des Objektivs.
Auf der Unterseite befindet sich natürlich ein Gewinde zum montieren auf ein Stativ. Daneben der Schacht für den 1150mAh-Akku sowie die SD-Karte.

Was kann die Kamera alles? Von bestimmten Effekten a lá Sepia, Gemälde, Wasserfarben ist so ziemlich alles dabei. Die Kamera kann auch out-of-the-box HDR-Fotos. Diese Funktion habe ich einmal kurz getestet und festgestellt, dass diese nicht zu gebrauchen ist.

Im Lieferumfang befand sich in meinem Fall:

  • Olympus OM-D E-M10
  • Olympus M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II R
  • Ladegeräte und Akku
  • Trageriemen
  • Verbindungskabel für PC
  • Olympus spezifische Software zum betrachten der RAW-Bilder u. zusammensetzen von Panoramen
  • Die üblichen Handbücher und Garantiehinweise

Software zum Zusammensetzen von Panoramen? Ja genau! Die E-M10 kann nämlich selbst keine Panorama-Fotos machen. Es gibt einen Modus für Panoramen, dieser Unterstützt einen mit einer Markierung am rechten Rand. Zusammensetzen muss man diese Bilder dann allerdings am PC mit der mitgelieferten Software oder z. B. Photoshop.

Da die E-M10 eine Systemkamera ist (ohne Spiegel) gibt es natürlich auch Fotomodi mit denen man Langzeitbelichtungen durchführen kann und den Entstehungsprozess des Bildes Live verfolgen kann. Außerdem gibt es eine App mit der man die Kamera per Handy steuern kann (Fernauslöser, Bilder direkt auf das Handy übertragen, etc.).

Für mich als Fotografie-Anfänger ist die Kamera absolut ausreichend und schießt auch meiner Meinung nach ganz ordentliche Bilder. Natürlich kann man mit entsprechenden Objektiven noch ein wenig mehr aus der Kamera herausholen.

Ich für meinen Teil, habe z. B. geplant mir als nächstes ein Weitwinkelobjektiv zuzulegen.
Ursprünglich wollte ich dazu zum Panasonic greifen, welches etwas mehr Weitwinkel bietet als das Olympus.
Durch den Crop-Faktor von 2.0 entspricht der Unterschied der Brennweite der beiden Objektive im Kleinbild-Format 4mm. Nun, wieso sollte man sich das Olympus mit weniger Weitwinkel kaufen (wenn man mal vom Preis absieht). Das Hauptproblem für mich ist das fehlende Filtergewinde des Panasonic-Objektivs. Wenn ich mit meinem Kumpel Fotografieren gehe sind wir oft in der Nähe von Wasser/Wasserfällen. Bei solchen Motiven lohnt sich ein ND-Filter sehr oft. Um einen ND-Filter verwenden zu können braucht man allerdings ein Filtergewinde. Das fehlen des Gewindes ist für mich fast ein K. O.-Kriterium und deswegen werde ich vermutlich beim nächsten Objektivkauf eher zum Olympus greifen.

Nun, nach dem ganzen Text folgen nun noch ein paar Bilder.

Als erstes von der E-M10 selbst:

Und natürlich auch noch ein paar Fotos die ich mit der Kamera geschossen habe. Diese habe ich allerdings mit Lightroom noch ein wenig nachbearbeitet, um das beste rauszuholen. Trotzdem sollte man damit erkennen können, welches Ptential die E-M10 hat.

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