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Posts der Kategorie ‘Testberichte’

23
Jan

Alienware 2015, ein kleiner Bericht

Letztes Jahr habe ich mir ein Notebook zugelegt. Da mein Standrechner zu diesem Zeitpunkt auch schon 4,5 Jahre auf dem Buckel hatte, konnte schonmal ein neuer Rechner her. Da ich mittlerweile oft bei Freunden bin (bzw. sie bei mir) und wir dann zusammen Zocken oder (häufiger) Bilder bearbeiten, fiel meine Wahl auf ein Notebook. Weiterer Vorteil: Ich habe meinen Rechner im Dachboden stehen. Im Sommer ist es dort ziemlich heiß. Und wenn es im „Büro“ schon 30° hat ohne das der Rechner läuft, macht dort das Zocken, etc. auch keinen Spaß mehr.
Bei dem hier beschriebenen Gerät handelt es sich um die ersete Version des Alienware 15. Seit dem gibt es ein paar neue CPUs und an den Anschlüssen hat sich ein bisschen was gemacht, von der Form etc. hat sich aber sonst nichts geändert.

Die Entscheidung
Natürlich stellt sich am Anfang die Frage „Was soll ich kaufen?“. Für mich stand schonmal fest: Es muss etwas mit Power sein. Da der Rechner als Desktopersatz herhalten muss und ich darauf Fotos bearbeite und auch öfter mal Zocken will, braucht er genug Power um die nächsten paar Jahre halbwegs mitzuhalten. Aber was kauft man da? Ich wollte eigentlich schon immer mal ein Alienwarenotebook haben. Sehen optisch ganz gut aus, es gibt sie mit genügend Power etc.
Ich habe mich also ein wenig in diese Richtung schlau gemacht. Und wie es der Zufall so wollte, gab es genau zu diesem Zeitpunkt eine Aktion, wodurch alle Alienware Notebooks vergünstigt zu haben waren.
Nächste Frage: 15″ oder 17″. Eigentlich bin ich ein Fan von 17″ Notebooks, zumindest wenn ich überwiegend zu Hause bin. Wie oben erwähnt, bin ich mittlerweile aber oft bei Freunden und da ist ein 15″ Notebook schon etwas Vorteilhafter, also hab ich mich zum kleineren Gerät hinreißen lassen.

Die Konfiguration
Auch diese Frage war relativ schnell beantwortet. Als CPU einen 4Kerner. Der Core i7 4710HQ ist es bei mir geworden, 2,5Ghz Standardtakt mit bis zu 3,5Ghz Turboboost. 8GB RAM waren standardmäßig sowieso drin. Als Grafikkarte habe ich die GTX970m genommen, wie gesagt will man auf dem Gerät ja auch hin- und wieder mal ne Runde zocken. Eine SSD? Sollte später folgen. Erstens weiß man nicht was verbaut wird, zweitens ist der Aufpreis dafür zu teuer, zumindest verglichen damit was ich für eine SSD zahle wenn ich mir diese selber kaufe und nachträglich einbaue. So habe ich mir das Gerät dann bestellt und ein bis zwei Wochen später kam der UPS-Fahrer mit dem Gerät an.

Auspacken
Das Gerät kommt in einer für diese Geräte üblichen Karton. Die „Umverpackung“ ist nur ein dünnes braunes Papier, direkt darunter kommt die „richtige“ Verpackung des Notebooks zum Vorschein. Diese gibt sich relativ einfach: Eine schwarze Schachtel mit einem Alienkopf darauf. Das wars im Grunde auch schon. Diese Schachtel kann man aufklappen. Man sieht nun direkt auf das Gerät. Es ist von Schaumstoff umgeben. Allerdings ist es in keine Folie oder ähnliches gewickelt. Man kann das Gerät also gleich aus der Verpackung nehmen ohne nerviges Gefummel. Am hinteren Rand befindet sich ein Fach. Dort ist das Netzteil und der USB-Stick mit der Windows 8 Installation. Das war es dann auch schon mit Lieferumfang.

Rundumsicht
Wenn mir uns den Alienware mal von außen ansehen sieht dies folgendermaßen aus: Vorne unten links und rechts sind die Lautsprecher angebracht. Unter den Lautsprechern sind noch zwei Lichtleisten. Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB-Anschlüsse, ein LAN-Port und der SD-Karten-Slot. Auf der linken Seite haben wir wieder zwei USB-Anschlüsse (im übrigen alles USB 3.0), die 2 Klinkenstecker für Mikro und Lautsprecher und natürlich den Anschluss fürs Netzteil. Die Rückseite ist links und rechts von den Lüfterlamellen geflankt. Dazwischen befindet sich der proprietäre Anschluss für den Alienware-Graphics-Amplifier. Darüber lässt sich eine externe (Desktop)Grafikkarte mit dem Notebook verbinden. Daneben befindet sich ein Minidisplayport und neben diesem ein HDMI-Anschluss. Der HDMI-Anschluss entspricht allerdings nur der Version 1.4, somit lässt sich ein 4K-Bildschirm damit lediglich in 30Hz betreiben. Der Displayport schafft es allerdings mit 60Hz.
Sieht man sich das Gerät von unten an, sind auf der oberen Seite dominant die Lüftungsansaugschlitze zu sehen. An den 4 Ecken sind jeweils Gummifüße angebracht, so dass der Laptop 3-4 Millimiter Luft nach unten hat. Genug Platz um genügend Frischluft für die Kühlung anzusaugen. Unter den Lüftungsschlitzen ist eine Platte die man abmontieren kann. Darunter befinden sich die Festplattenanschlüsse (1x 2,5″ Festplatte, 2xM.2 Anschlüsse im 2280-Format), sowie die zwei Slots für den Arbeitsspeicher.

Alienware FX-Controller
Ein merkmal der Alienware-Geräte ist die „besondere“ Beleuchtung. Klar, mittlerweile hat so gut wie jeder Notebookhersteller beleuchtete Tasten und evtl. mehr. Alienware, war zumindest soweit ich weiß aber einer der ersten der (veränderbare) Beleuchtung hatte.
Die Beleuchtung ist in 10 Zonen unterteilt:
– Einschaltknopf (Alienkopf)
– Erstes Drittel der Tastatur
– Zweites Drittel der Tastatur
– Drittes Drittel der Tastatur
– Rückseite
– Alienware Schriftzug
– Status LEDs für Festplatte, WLAN, Capslock
– Touchpad
– Leisten unter dem Lautsprecher.

Diese Bereiche kann man sich nach belieben konfigurieren. Es gibt auch verschiedene „Events“ auf die die Beleuchtung reagieren kann. Beispielsweise eine eingehende E-Mail, etc. Man kann also ziemlich viel Zeit mit der Konfiguration der Beleuchtung verbringen. Eine weitere coole Sache bei der Beleuchtung: Es gibt Profile für manche Spiele. World of Tanks ist dafür ein Beispiel. Erhält man eine Zugeinladung blinkt die Tastatur weiß. Ist man im Spiel mit vollem leben leuchtet die Tastatur grün. Ist man mit den HP im mittleren Bereich leuchtet die Tastatur gelb. Wenn man fast kein Leben mehr übrig hat leuchtet die Tastatur rot und wenn der eigene Panzer zerstört wurde fängt die Tastatur rot zu blinken an. Ob man das unbedingt braucht? Mit Sicherheit nicht, aber es ist ein nettes Gimmick.

Leistung
Kommen wir schließlich zum (imho) Interessantesten Punkt: Die Leistung, wie schlägt sich das Notebook?
Das Gerät ist relativ Dick, was der Kühlung zugute kommt. In der Regel taktet die CPU durchgehend mit 3,3Ghz ohne Throttling, egal bei welchen Aufgaben. Die Grafikkarte verrichtet ebenfalls ihren Dienst ziemlich flott. Spiele wie Witcher und Fallout laufen zwar vielleicht nicht mit den den Einstellungen Extrem und Hairworks, Hohe Einstellungen bei FullHD und 45+ Frames sind allerdings möglich. Für mich aktuell ausreichend. Einziger Wehrmutstropfen am Anfang: Die Festplatte. Wenn man von allen anderen Rechner die man so benutzt SSDs gewohnt ist, ist ein Festplatt einfach eine Qual. Deshalb musste innerhalb kürzester Zeit eine SSD her. Ebenfalls habe ich mir im Laufe des letzten Jahres den Arbeitsspeicher von 8 auf 16GB aufgerüstet. Wegen der Fotobearbeitung.

Fazit
Für mich ist das Gerät aktuell fast eine „Eierlegende Wollmilchsau“. Es ist (noch) portabel und hat Leistung satt. Die Verarbeitung geht für mich absolut in Ordnung. Man muss allerdings mit der Dicke klarkommen. Würde ich das Gerät auch weiterempfehlen? Definitiv. Wem es nicht zu teuer ist und mobile Leistung haben will, für den ist ein Alienware genau das richtige. Wenn man dann noch auf eine Aktion warten kann (die es meistens im Winter gibt), dann: Perfekt!

Wer noch mehr Leistung braucht kann sich auch einen Graphics-Amplifier zulegen. Dazu sei allerdings gesagt: Von den 16 PCIe-Lanes mit der Desktopgrafikkarten angebunden werden, werden nur 4 genutzt. Bei den aktuellen Grafikkarten ist der Leistungsverlust zwar minimal, allerdings weiß man nicht was die Zukunft so an Grafikkarten bringt.

4
Mrz

[Kurztest] Chromecast – Ausgepackt und angetestet

Da man nun seit ca. 2 Wochen bei Amazon den Chromecast bestellen kann (oder zumindest konnte), habe ich auch gleich zugeschlagen. Für 34€ habe ich den HDMI-Stick bekommen. Bestellt, kurz darauf dank Prime ziemlich schnell geliefert, hatte ich das kleine Päckchen in der Hand.

Am Tag nachdem ich das Gerät bestellt hatte, wurde auch das SDK dafür freigegeben. Bin ja schon gespannt was da in naher Zukunft alles kommen wird.
Aber fangen wir mit dem eigentlichen Thema an.

Geliefert wird der Chromecast in einer ziemlich kleinen Schachtel, welche aus 2 Teilen besteht. Man zieht den inneren Teil heraus und klappt eine Klappe auf. Zum Vorschein kommt der Chromecast und darunter das USB-Stromkabel incl. Netzteil, sowie eine kleine Produkt-Informationsbroschüre (in meinem Fall ist es ein amerikanisches Netzteil, was aber nicht weiter schlimm ist, da dieses sowieso nicht benötigt wird).

Auf der Innenseite des Deckels ist eine kleine Beschreibung wie man den Chromecast einrichten kann. Dafür gibt es wieder zwei Möglichkeiten. Entweder über eine Handy-App oder über den Browser. Dafür muss man google.com/chromecast/setup in die Adresszeile eintippen.

Ich habe zur Einrichtung die iPhone-App verwendet. Dazu muss man nur die App starten, diese teilt einem dann mit, dass man sich für das Einrichten in das Chromecast-WLAN einloggen muss. Gesagt – getan. In die Einstellungen gewechselt, auf den Chromecast eingeloggt, wieder zur App gewechselt. Namen für den Chromecast vergeben, das eigene WLAN aussuchen und den Key eingeben. Schon ist man fertig.
Der Chromecast lädt dann je nach Softwareversion als erstes ein Update herunter. Danach kann er auch schon verwendet werden.

Momentan ist die Nutzung noch sehr eingeschränkt. Z. B. funktioniert die Nutzung von Youtube und Netflix (ist bisher nicht in Deutschland verfügbar). Außerdem kann über den Chrome „gestreamt“ werden.
Aber eins nach dem anderen. Fangen wir mit Youtube an. Ist man mit dem Handy auf Youtube unterwegs, gibt es einen kleinen Button (sieht aus wie ein Rechteck mit am linken unteren Ende einem schrägen WLAN-Symbol). Tippt man auf dieses, erhält man die Auswahl wo das Video abgespielt werden soll.
Wählt man jetzt den vorher für den Chromecast vergebenen Namen (bei mir z. B. Wohnzimmer), dann stoppt die Wiedergabe auf dem Handy und der Chromecast startet eine Youtube-App. Mit dem Handy kann man das Video aber trotzdem vor- und zurückspulen. Da der Chromecast eigenständig streamt, kann man die App am Handy beruhigt beenden und das Video am TV weiterschauen.

Selbiges funktioniert mit dem PC. Auch hier erhält Youtube einen entsprechenden Button.

Außerdem kann der Bildschirminhalt von Chrome übertragen werden (dazu wird das Plugin „Google Cast“ benötigt). Das funktioniert auch ganz gut. So kann man Webseiten ganz schnell am TV betrachten (wer es denn braucht). Allerdings kann man dabei auch Bilder in den Browser ziehen und diese werden ebenso übertragen. Auch mit einigen Videos funktioniert das ganz gut.

Wie schon oben erwähnt, hoffe ich außerdem, dass durch die Freigabe des SDKs noch weitere nützliche Spielereien dazukommen. Wie z. B. die Übertragung des Handy-Displays (wie dies z. B. beim Apple TV möglich ist). Außerdem wird z. B. die Watchever-App einen Chromecast-Button bekommen was ich so gelesen habe.

Mein Fazit:
Für 34€ ein ganz cooles Gadget in dem noch viel Potential steckt. Ich bin gespannt wies damit weitergeht.

28
Okt
Ausgepackt

[Testbericht] iPhone 5S – Teil 3: Der Fingerabdrucksensor und die Kamera

Ne ganze Weile hats gedauert, aber jetzt gibts endlich den dritten (und diesmal damit letzten Teil) des Testberichts für das iPhone 5S. Eigentlich wollte ich ihn letzte Woche schon fertig schreiben. Wieso ich das nicht gemacht habe/nicht dazu kam, erfahrt ihr in einem separaten Post, denn hier geht es ja um das iPhone.

Sehen wir uns also als erstes mal den Fingerabdrucksensor Mehr lesenRead more

17
Okt
Ausgepackt

[Testbericht] iPhone 5S – Teil 2: Alles bis auf die Kamera und den Fingerabdrucksensor

Hier geht es zu Teil 1

Endlich schreibe ich den zweiten Teil des iPhone Testberichts. Aber wieso schreibe ich „Alles bis auf die Kamera und den Fingerabdrucksensor“? Ganz einfach. Ich habe mir die ganze letzte Woche Mehr lesenRead more

3
Okt
Ausgepackt

[Testbericht] iPhone 5S – Teil 1: Unboxing

Hier gehts zu Teil 2

Wie ich euch bereits versprochen habe, gibt es auch zum iPhone 5S einen Testbericht. Heute gehts los mit Teil 1, dem Unboxing.

Wie immer kommt das iPhone in seiner typischen Schachtel. Im Gegensatz zu den Vorgänger-Modellen, ist diesmal aber auch die Schachtel des schwarzen iPhones Mehr lesenRead more

3
Jun
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[Testbericht] HTC One – Teil 5: Verbindungen und mein persönliches Fazit

Im letzten Teil meines Testberichts gehe ich noch auf die Verbindungen ein. Recht viel gibts allerdings sowieso nicht zu berichten.
Bluetooth ist vorhanden und macht was es soll. WLAN funktioniert auch, allerdings habe ich sporadische Mehr lesenRead more

24
Mai
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[Testbericht] HTC One – Teil 4: Kamera und Sound

Als erstes mal zur Kamera.Dort kann man allerhand einstellen. Der Otto-Normaluser wird allerdings die Standardeinstellungen verwenden und höchstens mal die Kamera-Modi ausprobieren. So auch ich. Was ist also erwähnenswert? Zunächst sei mal erwähnt die Kamera hat „nur“ Mehr lesenRead more

17
Mai
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[Testbericht] HTC One – Teil 3: Display und Sense 5

Werfen wir den Blick als erstes mal auf das Display des HTC One. Dabei handelt es sich um ein LCD-Display mit einer FullHD-Auflösung(1920 x 1080), also dem was ein normaler TV in der heutigen Zeit hat. Mit der Displaygröße von 4,7″ kommt man somit auf 469ppi und liegt Mehr lesenRead more

13
Mai
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[Testbericht] HTC One – Teil 2: Von der Performance und dem Akku

Wie das Samsung Galaxy S4 kommt auch das HTC One mit einem Qualcomm Snapdragon 600 Quadcore-Prozessor. Das HTC wird dazu noch von einer Adreno 320 GPU unterstütz. Im Gegensatz zum S4 ist das One allerdings mit „nur“ 1,7 Ghz getaktet, das S4 hat eine Taktrate von 1,9 Ghz. DenUnterschied wird man im Alltag Mehr lesenRead more

11
Mai
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[Testbericht] HTC One – Teil 1: Das Unboxing

Der erste Teil meines Testberichts startet natürlich mit dem Unboxing. Nach fast 2 Jahren iPhone Nutzung bin ich wieder zu Android gewechselt (vorerst). Was hat mich dazu bewegt? Das HTC One hat einfach super Hardware verbaut. Dadurch ist es eines der ersten Android-Geräte, welches mich wieder richtig gereizt Mehr lesenRead more