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Archiv fuer den Monat Februar, 2016

29
Feb

Schwarz-Weiß Fotos

Heute gibt es wiedermal einen Beitrag der sich ein wenig um die Fotografie dreht. Naja, eigentlich werden hauptsächlich ein paar Bilder gezeigt, denn so viel kann man dazu gar nicht schreiben. Ich finde Schwarz-Weiß-Fotos ja eigentlich schon immer ziemlich cool. Und wie man weiß bin ich auch ein kleiner Gadget- u. Techniknerd. Nicht verwunderlich, dass ich also mit Vorliebe Schwarz-Weiß-Bilder von irgendwelchen technischen Sachen mache. Hinzu kommt noch, dass eben solche Gegenstände in S/W meistens ziemlich gut aussehen.
Manchmal habe ich zu bestimmten Bildern vorher schon eine konkrete Idee im Kopf gehabt. Manchmal fällt mein Blick auf irgendwas cooles, dass sich gut in einem Bild umsetzen lässt. Und manchmal probiere ich auch einfach etwas aus ohne mit einem konkreten Ergebnis zu rechnen und die Bilder werden dann besser als erwartet.

So, genug geredet, jetzt folgen ein paar Bilder. Bei dem ein- oder anderen handelt es sich auch um einen Colorkey. Viel Spaß beim ansehen und lasst mir gern eure Meinung da 🙂

28
Feb

Vom Pech verfolgt

Eigentlich wollte ich ja schon gar nicht mehr darüber schreiben, weil ich der Meinung war so viel gibt das Thema eigentlich auch gar nicht her. Und so viel gibt es auch wirklich nicht her. Allerdings hatte ich in den letzten 2 Monaten doch „so viel“ Pech, das es diesen Post nun doch gibt.
Über meinen Kühlschrank und meine HDD im NAS habe ich ja bereits berichtet. Aber nochmal kurz zur Auffrischung. In der letzten Urlaubswoche des Winterurlaubs wurde zuerst der Kühlschrank kaputt. Am letzten Tag des Urlaubs gab auch die NAS HDD noch den Geist auf. Und als wäre das nicht genug hat auch mein Notebook den Dienst verweigert und ich habe den ganzen Nachmittag und Abend damit verbracht das Ding wieder neu aufzusetzen.

Gut, Fairerweise muss man sagen, dass der Kühlschrank schon in etwa so alt war wie ich, also war klar das der nicht mehr eine Ewigkeit halten würde. Die NAS HDD war erst ein Jahr alt und ging somit noch auf Garantie. Trotzdem hatte ich die „Scherereien“ mit NAS zurückschicken, Anfragen weil ewig nix passiert ist, etc.
Auch beim Notebook war es jetzt kein so großes Problem, da war irgend ein Problem beim Bootloader. Also es war nicht wirklich was kaputt vom Großteil der Daten hatte ich ein Backup und ich konnte die Daten zumindest an einem anderen PC noch von der Festplatte lesen. Trotzdem nervig.

Aber das war noch nicht alles, es geht noch weiter. Letztes Jahr hatte mein Parksensor einen Fehler. Dadurch funktionierte der vordere rechte Sensor zum Teil nicht mehr. Und wie soll es anders sein? Wenn ein Sensor nicht funktioniert, funktioniert auch das ganze Parksystem nicht mehr. Jedenfalls hatte ich mein Auto dann wegen dem Parksensor in der Werkstatt und dieser wurde getauscht. Nur hatte ich das selbe Problem jetzt wieder. Im Februar war aber sowieso der Kundendienst fällig, also habe ich ausgemacht, dass der Parksensor bei dieser Gelegenheit auch gleich angeschaut werden soll. Ergebnis: Der komplette Kabelbaum für den Parksensor muss getauscht werden. Als zusätzlicher Bonus muss diese Kabelbaum natürlich erst von Japan nach Deutschland geschickt werden. Ich komme auch ohne Parksensor klar, daher ist das jetzt nicht das riesen Problem, trotzdem ein wenig nervig. Meine Vermutung ist aktuell, dass das noch eine „Nachwirkung“ von meinem Wildunfall ist, aber das kann man wohl wirklich nur vermuten.

Sonst noch was? Na klar! Am Tag vor meinem Geburtstag wollte ich meine Pebble Steel aufladen. Was zeigt die Uhr an? Ein Smilie mit „X“-Augen. Darunter eine Fehlernummer und „getpebble.com/Error“. Das Ergebnis? Fehler im Bootloader. Lösung? Uhr austauschen.

Tja, ich hoffe das war es mit den Kaputten Geräten für dieses Jahr…

8
Feb

Telekom Hybrid – Ein kurzer Bericht

Wie letztes Jahr angekündigt möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Telekom Hybridtarif nicht vorenthalten. Mittlerweile nutze ich den Hybridtarif seit fast einem halben Jahr und damit kann ich denke ich eine relativ gute Aussage darüber treffen.
Ich habe den kleinsten Tarif gebucht (Magenty Hybrid S). Damit bekomme ich über die normale DSL-Leitung theoretisch bis zu 16MBit im Downstream. Zusätzlich gibt es in diesem Tarif 16Mbit über LTE dazu. Ich habe mich noch für die Speedoption beim LTE entschieden, wodurch ich bis zu 50MBit im Downstream per LTE erhalte. Natürlich habe ich den Tarif nicht gebucht ohne mich vorher zu Informieren was bei mir tatsächlich per LTE möglich ist. Das würde ich übrigens auch allen empfehlen die mit dem Gedanken spielen diesen Tarif abzuschließen.
Ich für meinen Teil habe mein Handy genommen, mich an die Stelle gestellt wo ich auch den Router habe und mit einer Speedtest-App die LTE Geschwindigkeit getestet. Dabei kamen rund 25-30MBit heraus. In etwa das was mir auch der Telekom-Mitarbeiter am Telefon zugesagt hat.

Ich habe also dem Schaltungstermin entgegengefiebert, was ungefähr ein halbes Jahr war. Endlich war der Tag gekommen. Am Tag vorher (Sonntag) wurde bereits um 23:00 Uhr die Internetverbindung meines alten Anbieters gekappt. Im laufe des nächsten Tages habe ich von der Telekom eine SMS erhalten, dass meine Leitung jetzt durchgeschaltet ist. Als ich nach Hause gekommen bin habe ich also den Router mit der bereits eingelegten SIM-Karte angesteckt.

Dann ging es los mit dem einrichten des Routers. Dazu wird den Zugangsdaten ein QR-Code beigelegt. Beim Router aktiviert man das WLAN und mit dem Handy braucht man eine spezielle App der Telekom. Man verbindet sich dann mit dem Handy mit dem WLAN des Telekom-Routers und scannt mit der App den QR-Code. Daraufhin wird der Router entsprechend eingerichtet.
Bei mir hat das leider nur zum Teil funktioniert. Ich habe den QR-Code gescannt und nach einer Weile hat mir die App angezeigt, dass die Einrichtung fehlgeschlagen sei. Ich habe mich also mit dem PC auf die Konfigurationsoberfläche des Routers verbunden und die Daten überprüft. Trotz der laut App fehlgeschlagenen Einrichtung waren alle Daten richtig hinterlegt. Somit ging auch das Internet.

Selbst ein wenig davon überrascht wie Reibungslos der ganze Umstieg etc. funktioniert hat habe ich gleich mal den Downstream getestet. Ich wusste ja bereits das ich in etwas das erhalte was mir versprochen wurde, da ich es ja vor dem Abschluss extra getestet habe. Trotzdem habe ich als erstes einen Speedtest gemacht und 1-2 Programme heruntergeladen. Das Ergebnis: Es funktioniert alles erstaunlich gut. Über die normale DSL-Leitung wurde bei mir DSL6000 RAM geschaltet. Damit erhalte ich im Endeffekt ~3,5MBit im Downstream und ~2MBit im Upstream. Der Rest kommt über das LTE-Modul des Routers.
Bei mir sind das meist zwischen 25 und 35MBit. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich dabei um das Mobilfunknetz handelt und es auch ein wenig auf die Anzahl der eingebuchten Geräte in der Umgebung sowie die aktuelle „Last“ ankommt, da sich ja alle Geräte in der aktuellen Zelle die Bandbreite teilen. Natürlich kommt es zum Teil auch ein wenig auf die Wetterverhältnisse an. Ich komme allerdings so gut wie immer auf mindestens 25MBit im Downstream und das ist für mich aktuell wirklich ausreichend.
Zusätzlich ist die Telekom auch mit dem Ausbau bei uns in der Gegend beschäftigt und bis Ende Juni oder Juli soll dieser abgeschlossen sein, damit bekomme ich dann über die Kupferleitung auch wieder ein wenig mehr Geschwindigkeit.

Viele werden sich Fragen: Wie ist es beim zocken? Der Ping ist ähnlich niedrig wie bei meinem vorherigen Anbieter (rund 30ms) und das auch konstant. Logisch, solang das LTE-Modul nicht zugeschaltet wird, werden die Eingaben ja auch wie üblich über die Kufperleitung geschickt. Außerdem könnte man in den Routereinstellungen für bestimmte Applikationen festlegen, dass diese immer nur über die Leitung mit dem Internet kommunizieren.
Ich habe auch das Streamen getestet. Soweit ich das feststellen konnte, war der Ping hier nur minimal höher und auch relativ konstant. Natürlich kann es hin und wieder dazu kommen, dass der Ping ein wenig schwankt. Bei mir war das allerdings wirklich ziemlich selten der Fall.

Eine andere Frage die sich der ein oder andere stellt wird sich um das Volumen drehen. Ist das Volumen per LTE wirklich unbegrenzt? Auch ich habe mir diese Frage vor dem Abschluss gestellt und recherchiert. Wäre das Volumen auf eine bestimmte Gigabyte-Anzahl begrenzt, hätte ich den Tarif nämlich genausowenig abgeschlossen. Ich habe jeden Monat zwischen 100 und 200 Gigabyte Downstream und nein, das Volumen wird tatsächlich nicht gedrosselt.

Den Router mieten oder Kaufen? Die Telekom hat in Kooperation mit Huawei den Hybrid Router entwickelt. Als ich den Vertrag abgeschlossen habe kostete das Gerät noch über 400€. Obwohl ich mir entsprechende Geräte eigentlich lieber selber kaufe, stand das in diesem Fall für mich allerdings nicht wirklich in einer relation. Darum habe ich mir den Router gemietet. Bei aktuell guten 300€ würde ich das wohl auch wieder machen. Wenn der Preis auf ~250€ sinkt würde ich mir das bei einme Neuanschluss allerdings wohl nochmal überlegen.

Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen mit diesem Artikel ja eine Entscheidungshilfe geben. Ich für meinen Teil würde den Vertrag jederzeit wieder abschließen. Falls jemand Fragen hat, kann er diese gerne als Kommentar hinterlassen!