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Archiv fuer den Monat Januar, 2016

31
Jan

Mit welcher Ausrüstung mache ich meine Fotos?

Ich persönlich finde es immer ganz Interessant wenn jemand seine Fotoausrüstung oder ähnliches vorstellt, mit was er arbeitet, für was er es verwendet, etc.
Darum habe ich mir auch mal die Mühe gemacht und die Ausrüstung mit der ich meine Fotos mache Fotografiert um euch vorzustellen mit was meine Bilder entstehen. Ich gehe dabei (mehr oder weniger) chronologisch vor.

1. Olympus Stylus XZ-2
Ich habe ja bereits schonmal darüber geschrieben wie und warum ich zur Fotografie gekommen bin. Die erste Kamera die ich mir dabei gekauft habe war die oben genannte Olympus. Diese wurde mir von einem Kumpel aufgrund der hohen Lichtstärke und der Möglichkeit in RAW zu Fotografieren empfohlen. Anfangs war ich zwar nicht so begeistert davon, als ich mich dann aber mit den Einstellungen ein wenig gespielt hatte war ich doch sehr überrascht was man alles mit ein bisschen Änderung der Blende etc. erreichen kann. Ab da hatte ich „Feuer gefangen“. Zwar war ich mit der Stylus nicht wirklich oft unterwegs, allerdings habe ich damit doch das ein- oder andere ganz gute Bild geschossen.

Olympus Stylus XZ-2

2. Olympus OM-D E-M10
Als nächstes Stand für mich eine Kamera mit Wechselobjektiven an. Auch hier wurde ich von meinem Kumpel wieder beraten. Die Wahl fiel zum Schluss auf die Olympus OM-D E-M10. Diese hat zwar einen etwas kleineren Sensor, als etwa eine APS-C oder gar Kleinbildkamera, hat dafür aber auch seine Vorteile. Dazu zählt das Gewicht der Kamera selbst, sowie der Objektive. Obwohl sich mittlerweile doch schon einiges an Fotoausrüstung angesammelt hat, ist die Kamera dennoch relativ kompakt und bei mir eigentlich so gut wie immer mit dabei.

Olympus OM-D E-M10

3. Das erste Objektiv
Natürlich kam das erste Objektiv mit der Kamera. Ich hatte mir ja schließlich auch ein Kit gekauft. Im falle der E-M10 handelte es sich dabei bei mir um das Olympus 14-42mm 3.5-5.6 IIR. Dies hat mich auch fast das erste ganze Jahr lang begleitet. Und obwohl viele von Kit-Optiken nicht so viel halten habe ich damit imo das ein oder andere ziemlich coole Bild produziert.

Olympus 14-42

4. Graufilter
Eine besondere Faszination bestand für mich schon immer in der Möglichkeit der längeren Belichtung. Wasser Glatt „ziehen“, die Möglichkeit einen „Geist“ zu erzeugen etc., darum durfte für mich am Anfang auch der Graufilter nicht fehlen. Für das Kitobjektiv habe ich mir also gleich mit der Bestellung der Kamera ein Set bestehend aus einem 8-,64- und 1000-fach Filter mitbestellt. Als ich mir mein zweites Objektiv gekauft habe wollte ich dafür natürlich auch wieder Graufilter haben. Da aber 6 dieser „Schachteln“ in der die Filter waren doch ziemlich viel Platz brauchten in der (relativ) kleinen Fototasche habe ich mir eine Filtertasche gekauft in der man bis zu 6 Filter verstauen kann. Ideal also.

Filtertasche

5. Stativ
Klar, wer mit Graufilter Belichten will braucht ein Stativ. 30 Sekunden Belichtungszeit aus der Hand zu halten könnte ein wenig Problematisch sein. Also habe ich mir auch das Stativ gleich mitbestellt. Dies war zuerst ein Velbon mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war. Allerdings hat nach eine Weile der 3-Wege-Neiger gewackelt obwohl dieser „Festgeschraubt“ war. Also habe ich das Velbon durch ein SIRUI mit Kugelkopf ersetzt. Der Kugelkopf ist zwar Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit kann man damit allerdings Recht gut umgehen. Zuerst wollte ich das Velbon eigentlich mit einem 3-Wege-Neiger von Manfrotto verwenden, dieser war allerdings zu Groß für die Transporttasche des Stativs und ging somit wieder zurück.

Stativ

6. Das zweite Objektiv
Nach ein paar Monaten mit dem Kitobjektiv wuchs der Drang nach einem Weitwinkelobjektiv. Ich habe also immer ein wenig im Internet gesucht und diverse Internetseiten nach dem entsprechenden Objektiv abgesucht. Zuerst habe ich noch zwischen dem Panasonic 7-14mm f4.0 und dem Olympus 9-18mm f4.0-5.6 geschwankt. Eigentlich wäre mir das Panasonic-Objektiv lieber gewesen. Allerdings habe ich im Internet dann herausgefunden, dass das Panasonic kein Filtergewinde hat, weil die Frontlinse zu sehr nach außen gewölbt ist. Wie oben schon erwähnt arbeite ich gerne mit Graufilter oder hätte zumindest gerne die Möglichkeit einen Graufilter zu verwenden wenn ich diesen wirklich mal „brauche“. Damit war das Panasonic aus dem rennen und ich hab mich für das Olympus entschieden. Dieses habe ich mir dann auch gebraucht auf eBay gekauft, wie bereits hier geschrieben.

Olympus 9-18

7. Das dritte Objektiv
Um meine Objektivausrüstung mit den „wichtigsten“ Objektiven Vollständig zu machen fehlte mir noch eine „normal“-Festbrennweite. Auch hier hat man wieder die Auswahl zwischen Olympus und Panasonic. Das Olympus 25mm f1.8 oder das Panasonic Leica 25mm f1.4. Auch hier war ich wieder etwas hin- und her gerissen. Schließlich habe ich hierbei wieder auf meinen Kumpel gehört, der mir aufgrund der höheren Lichtstärke zum Panasonic riet.

Panasonic Leica 25mm

8. Das Grafiktablet
Anfangs habe ich wie viele andere wohl auch die Bilder einfach mit der Maus bearbeitet. Das geht meistens relativ gut. Auch hierbei ist mein Kumpel nicht ganz unschuldig. Dieser hat nämlich auch ein Grafiktablett. Einmal gesehen fand ich die Idee auch ziemlich gut. Mit einem Grafiktablett kann man doch um einiges Präziser arbeiten, vorraus wenn es um Masken geht. Als bei Amazon die Cybermondaywochen waren, war ein entsprechendes Tablet öfter im Angebot. Irgendwann hab ich dann doch zugeschlagen. Und auch hier gilt wieder: Ich würde das Gerät nicht mehr hergeben. Zum Arbeiten in Lightroom oder Photoshop ist so ein Grafiktablet einfach Gold Wert!

Wacom Intuos Pro S

9. Sonstiges Kleinigkeiten
Wenn man länger draußen unterwegs ist, schadet es auch nicht mal den ein- oder anderen Zusatzakku dabei zu haben. Ich habe mich dabei für Patona entschieden, da diese bei Amazon relativ gut bewertet waren und ich persönlich finde diese auch nicht schlecht. Außerdem bekomme ich für den Preis eines original Olympus-Akkus fast 3 Pantonas. Auch ein Linsenputztuch von Delamax habe ich immer mit dabei. Speicherkarten nutze ich üblicherweise von SanDisk.

Sonstige Kleinigkeiten

Was nutze ich am liebsten?
Aktuell ist mein Lieblingsobjektiv das Panasonic 25mm f1.4. Dank der Lichtstärke kann auch ich mit meinem relativ kleinen Sensor *mehr oder weniger* freistellen. Außerdem erzeugt das Panasonic ziemlich coole Blendensterne (wenn man einigermaßen weiß auf was man aufpassen muss, dazu werde ich demnächst auch einen Beitrag schreiben). Außerdem sieht das Objektiv an der Olympus ziemlich gut aus 🙂

Wars das?
Vorerst habe ich genug Fotoausrüstung und meiner Meinung nach das „wichtigste“. Was ich aber irgendwann gerne noch hätte: Ein Fiseheyobjektiv. Außerdem möchte ich mir auch noch 1-2 Blitze zulegen. Allerdings ist das für mich aktuell nicht ganz so wichtig. Das mFT-System sagt mir auch zu also werde ich dabei bleiben. Die Bildqualität ist ziemlich gut. Freistellung ist möglich, zwar nicht ganz so leicht/gut wie bei Kameras mit größerem Sensor, dafür sind die Teleobjektive leichter. Irgendwo muss man halt immer Abstriche machen.

Wie sieht das bei euch aus?
Mit was Fotografiert ihr? Wieso? Womit habt ihr angefangen? Und was wollt ihr euch in Zukunft zulegen?

23
Jan

Alienware 2015, ein kleiner Bericht

Letztes Jahr habe ich mir ein Notebook zugelegt. Da mein Standrechner zu diesem Zeitpunkt auch schon 4,5 Jahre auf dem Buckel hatte, konnte schonmal ein neuer Rechner her. Da ich mittlerweile oft bei Freunden bin (bzw. sie bei mir) und wir dann zusammen Zocken oder (häufiger) Bilder bearbeiten, fiel meine Wahl auf ein Notebook. Weiterer Vorteil: Ich habe meinen Rechner im Dachboden stehen. Im Sommer ist es dort ziemlich heiß. Und wenn es im „Büro“ schon 30° hat ohne das der Rechner läuft, macht dort das Zocken, etc. auch keinen Spaß mehr.
Bei dem hier beschriebenen Gerät handelt es sich um die ersete Version des Alienware 15. Seit dem gibt es ein paar neue CPUs und an den Anschlüssen hat sich ein bisschen was gemacht, von der Form etc. hat sich aber sonst nichts geändert.

Die Entscheidung
Natürlich stellt sich am Anfang die Frage „Was soll ich kaufen?“. Für mich stand schonmal fest: Es muss etwas mit Power sein. Da der Rechner als Desktopersatz herhalten muss und ich darauf Fotos bearbeite und auch öfter mal Zocken will, braucht er genug Power um die nächsten paar Jahre halbwegs mitzuhalten. Aber was kauft man da? Ich wollte eigentlich schon immer mal ein Alienwarenotebook haben. Sehen optisch ganz gut aus, es gibt sie mit genügend Power etc.
Ich habe mich also ein wenig in diese Richtung schlau gemacht. Und wie es der Zufall so wollte, gab es genau zu diesem Zeitpunkt eine Aktion, wodurch alle Alienware Notebooks vergünstigt zu haben waren.
Nächste Frage: 15″ oder 17″. Eigentlich bin ich ein Fan von 17″ Notebooks, zumindest wenn ich überwiegend zu Hause bin. Wie oben erwähnt, bin ich mittlerweile aber oft bei Freunden und da ist ein 15″ Notebook schon etwas Vorteilhafter, also hab ich mich zum kleineren Gerät hinreißen lassen.

Die Konfiguration
Auch diese Frage war relativ schnell beantwortet. Als CPU einen 4Kerner. Der Core i7 4710HQ ist es bei mir geworden, 2,5Ghz Standardtakt mit bis zu 3,5Ghz Turboboost. 8GB RAM waren standardmäßig sowieso drin. Als Grafikkarte habe ich die GTX970m genommen, wie gesagt will man auf dem Gerät ja auch hin- und wieder mal ne Runde zocken. Eine SSD? Sollte später folgen. Erstens weiß man nicht was verbaut wird, zweitens ist der Aufpreis dafür zu teuer, zumindest verglichen damit was ich für eine SSD zahle wenn ich mir diese selber kaufe und nachträglich einbaue. So habe ich mir das Gerät dann bestellt und ein bis zwei Wochen später kam der UPS-Fahrer mit dem Gerät an.

Auspacken
Das Gerät kommt in einer für diese Geräte üblichen Karton. Die „Umverpackung“ ist nur ein dünnes braunes Papier, direkt darunter kommt die „richtige“ Verpackung des Notebooks zum Vorschein. Diese gibt sich relativ einfach: Eine schwarze Schachtel mit einem Alienkopf darauf. Das wars im Grunde auch schon. Diese Schachtel kann man aufklappen. Man sieht nun direkt auf das Gerät. Es ist von Schaumstoff umgeben. Allerdings ist es in keine Folie oder ähnliches gewickelt. Man kann das Gerät also gleich aus der Verpackung nehmen ohne nerviges Gefummel. Am hinteren Rand befindet sich ein Fach. Dort ist das Netzteil und der USB-Stick mit der Windows 8 Installation. Das war es dann auch schon mit Lieferumfang.

Rundumsicht
Wenn mir uns den Alienware mal von außen ansehen sieht dies folgendermaßen aus: Vorne unten links und rechts sind die Lautsprecher angebracht. Unter den Lautsprechern sind noch zwei Lichtleisten. Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB-Anschlüsse, ein LAN-Port und der SD-Karten-Slot. Auf der linken Seite haben wir wieder zwei USB-Anschlüsse (im übrigen alles USB 3.0), die 2 Klinkenstecker für Mikro und Lautsprecher und natürlich den Anschluss fürs Netzteil. Die Rückseite ist links und rechts von den Lüfterlamellen geflankt. Dazwischen befindet sich der proprietäre Anschluss für den Alienware-Graphics-Amplifier. Darüber lässt sich eine externe (Desktop)Grafikkarte mit dem Notebook verbinden. Daneben befindet sich ein Minidisplayport und neben diesem ein HDMI-Anschluss. Der HDMI-Anschluss entspricht allerdings nur der Version 1.4, somit lässt sich ein 4K-Bildschirm damit lediglich in 30Hz betreiben. Der Displayport schafft es allerdings mit 60Hz.
Sieht man sich das Gerät von unten an, sind auf der oberen Seite dominant die Lüftungsansaugschlitze zu sehen. An den 4 Ecken sind jeweils Gummifüße angebracht, so dass der Laptop 3-4 Millimiter Luft nach unten hat. Genug Platz um genügend Frischluft für die Kühlung anzusaugen. Unter den Lüftungsschlitzen ist eine Platte die man abmontieren kann. Darunter befinden sich die Festplattenanschlüsse (1x 2,5″ Festplatte, 2xM.2 Anschlüsse im 2280-Format), sowie die zwei Slots für den Arbeitsspeicher.

Alienware FX-Controller
Ein merkmal der Alienware-Geräte ist die „besondere“ Beleuchtung. Klar, mittlerweile hat so gut wie jeder Notebookhersteller beleuchtete Tasten und evtl. mehr. Alienware, war zumindest soweit ich weiß aber einer der ersten der (veränderbare) Beleuchtung hatte.
Die Beleuchtung ist in 10 Zonen unterteilt:
– Einschaltknopf (Alienkopf)
– Erstes Drittel der Tastatur
– Zweites Drittel der Tastatur
– Drittes Drittel der Tastatur
– Rückseite
– Alienware Schriftzug
– Status LEDs für Festplatte, WLAN, Capslock
– Touchpad
– Leisten unter dem Lautsprecher.

Diese Bereiche kann man sich nach belieben konfigurieren. Es gibt auch verschiedene „Events“ auf die die Beleuchtung reagieren kann. Beispielsweise eine eingehende E-Mail, etc. Man kann also ziemlich viel Zeit mit der Konfiguration der Beleuchtung verbringen. Eine weitere coole Sache bei der Beleuchtung: Es gibt Profile für manche Spiele. World of Tanks ist dafür ein Beispiel. Erhält man eine Zugeinladung blinkt die Tastatur weiß. Ist man im Spiel mit vollem leben leuchtet die Tastatur grün. Ist man mit den HP im mittleren Bereich leuchtet die Tastatur gelb. Wenn man fast kein Leben mehr übrig hat leuchtet die Tastatur rot und wenn der eigene Panzer zerstört wurde fängt die Tastatur rot zu blinken an. Ob man das unbedingt braucht? Mit Sicherheit nicht, aber es ist ein nettes Gimmick.

Leistung
Kommen wir schließlich zum (imho) Interessantesten Punkt: Die Leistung, wie schlägt sich das Notebook?
Das Gerät ist relativ Dick, was der Kühlung zugute kommt. In der Regel taktet die CPU durchgehend mit 3,3Ghz ohne Throttling, egal bei welchen Aufgaben. Die Grafikkarte verrichtet ebenfalls ihren Dienst ziemlich flott. Spiele wie Witcher und Fallout laufen zwar vielleicht nicht mit den den Einstellungen Extrem und Hairworks, Hohe Einstellungen bei FullHD und 45+ Frames sind allerdings möglich. Für mich aktuell ausreichend. Einziger Wehrmutstropfen am Anfang: Die Festplatte. Wenn man von allen anderen Rechner die man so benutzt SSDs gewohnt ist, ist ein Festplatt einfach eine Qual. Deshalb musste innerhalb kürzester Zeit eine SSD her. Ebenfalls habe ich mir im Laufe des letzten Jahres den Arbeitsspeicher von 8 auf 16GB aufgerüstet. Wegen der Fotobearbeitung.

Fazit
Für mich ist das Gerät aktuell fast eine „Eierlegende Wollmilchsau“. Es ist (noch) portabel und hat Leistung satt. Die Verarbeitung geht für mich absolut in Ordnung. Man muss allerdings mit der Dicke klarkommen. Würde ich das Gerät auch weiterempfehlen? Definitiv. Wem es nicht zu teuer ist und mobile Leistung haben will, für den ist ein Alienware genau das richtige. Wenn man dann noch auf eine Aktion warten kann (die es meistens im Winter gibt), dann: Perfekt!

Wer noch mehr Leistung braucht kann sich auch einen Graphics-Amplifier zulegen. Dazu sei allerdings gesagt: Von den 16 PCIe-Lanes mit der Desktopgrafikkarten angebunden werden, werden nur 4 genutzt. Bei den aktuellen Grafikkarten ist der Leistungsverlust zwar minimal, allerdings weiß man nicht was die Zukunft so an Grafikkarten bringt.

12
Jan

Wenn 2016 gut beginnt.

Letzte Woche war die letzte Urlaubswoche des Winterurlaubs. Und wieso sollte diese auch ruhig verlaufen? Letzte Woche ist mir alles mögliche um die Ohren geflogen.
Als erstes hat am Donnerstag der Kühlschrank kapituliert. Okay fairerweise muss man sagen der hatte sowieso schon ein gewisses Alter erreicht und es war klar, dass dieser in nächster Zeit ausgewechselt werden muss.

Als nächstes kam dann mein NAS. Unter der Woche habe ich schon festgestellt, dass manchmal die Performance eigebrochen ist. Manchmal war auch ein leichtes „kratzen“ einer Festplatte zu hören. Am Sonntag hat eine Festplatte dann wirklich aufgegeben. Im NAS-Log konnte man sehen, dass die erste Festplatte schon 2-3x neu eingebunden worden war. Als ich noch etwas größeres darauf kopiert habe, brach die Performance wieder auf 0KB/s ein und der Kopiervorgang blieb einfach stehen.
Mittags war ich zum Essen bei meinen Eltern eingeladen, also hab ich das NAS erstmal heruntergefahren und bin zu meinen Eltern. Es kam wie es kommen musste und im Nachmittag hat auch mein Notebook den Dienst Quittiert. Das Boot Configuration Data-File hatte nen knacks weg. Ich hab also versucht mein Notebook wieder zum laufen zu bekommen. Um 16:00 Uhr bin ich wieder nach Hause – mit meinem immer noch nicht funktionierenden Notebook. Zu Hause habe ich dann weiter vergeblich versucht das BCD-File zu reparieren, erfolglos. Also habe ich die Festplatte aus dem Laptop ausgebaut, an den Desktop-Rechner angesteckt und eine Sicherung gemacht. Zwar hatte ich auch eine Sicherung auf dem NAS, die war aber schon ein paar Tage alt und in der Zwischenzeit hatte ich ein paar neue Fotos gemacht und ein paar Bilder bearbeitet, diese Änderungen und neuen Daten wollte ich wenn möglich nicht verlieren.
Währen die Sicherung lieft, habe ich die Defekte Festplatte aus dem NAS ausgebaut. Mit der einen Festplatte die noch im NAS ist läuft es soweit wieder. Ich habe mir dann auch eine 3TB externe Festplatte bestellt, damit ich die Daten vom NAS auch sichern kann. Hatte ich eigentlich schon länger vor, nun ist aber wohl der richtige (und letzte) Zeitpunkt dafür. Das NAS habe ich dann Vorsichtshalber mal heruntergefahren um die Festplatte nicht unnötig zu belasten. Für die defekte Festplatte habe ich einen Garantieantrag bei Western Digital gestellt. Nun muss ich diese einschicken und bekomme dann (hoffentlich) kostenlosen Ersatz. Heute sollte auch die externe Sicherungsfestplatte für mein NAS kommen, dann werde ich gleich das Backup anwerfen.

Nachdem das alles geregelt war, war auch die Sicherung durch. Also Festplatte wieder ins Notebook einbauen und Windows neu installieren, richtig? Falsch. So einfach war es dann wieder nicht. Denn wenn eh schon alles schiefgeht, wieso sollte das dann schnell und einfach funktionieren? Ich habe mir aus einer bestehenden Windows 10 ISO einen Bootbaren USB-Stick erstellt. Der Laptop ließ sich allerdings nicht vom USB-Stick booten. Also im BIOS Secureboot deaktiviert und von UEFI auf Legacy gestellt. Danach konnte man vom USB-Stick booten. Nachdem Windows installiert war, wollte ich wieder auf UEFI umstellen und Secureboot aktivieren. Natürlich bootete Windows danach nicht mehr.
Eigentlich macht es zwar keinen großen Unterschied, trotzdem widerstrebt es mir die „Legacy“-Option aktiviert zu haben. Also habe ich mit dem Mediacreation-Tool von Windows eine neue Windows 10 ISO gezogen. Und siehe da: Auch mit UEFI und aktiviertem Secureboot konnte ich Windows vom USB-Stick booten und die Installation starten. Beim kopieren der Daten kam dann allerdings eine Fehlermeldung. Korrupte Daten. Großartig. Also nochmal die ISO per Mediacreationtool gezogen und auf dem USB-Stick abgelegt. Installation gestartet und siehe da: Ich konnte Windows tatsächlich installieren. Backup wieder zurückgespielt und die wichtigsten Programme installiert. Um 23:30 war ich dann durch.

Bleibt nur zu hoffen, dass meine Pechsträhne für 2016 damit größtenteils vorüber ist.

8
Jan

Jahresrückblick 2015

Dieses Jahr gibt es bei mir auch wiedermal einen Jahresrückblick. Ein wenig was hat sich ja doch getan.

Allgemein
Ich habe im Jahr 2015 „richtig“ mit der Fotografie angefangen. Natürlich bin ich noch Amateur und es wird auch nicht mehr als ein Hobby werden, aber man macht trotzdem Fortschritte. Ich war im letzten Jahr viel mit Freunden unterwegs meistens um auch der Fotografie nachzugehen. Ich habe außerdem ein paar super Leute kennengelernt. Ich habe sogar Markus 4 mal gesehen, was wohl ein neuer Rekord sein dürfte.

Fotografie
Wie oben schon erwähnt habe ich 2015 mit der Fotografie angefangen und mir dazu natürlich die entsprechende Ausrüstung zugelegt. Dazu gehört u. a. die Olympus OM-D E-M10 die ich bereits hier vorgestellt habe. Auch ein Stativ darf natürlich nicht fehlen. Für mich auch wichtig: ND- bzw. Graufilter. Den größten Teil des Jahres habe ich mit dem Kit-Objektiv (14-42mm) fotografiert und auch dabei sind Fotos rausgekommen die ganz Ok waren. Gegen Ende des Jahres habe ich mir dann auf eBay ein Weitwinkelobjektiv gekauft, wozu ich auch schon ein paar Worte gescrhieben habe. Am Ende fehlte dann nur noch das 25mm Objektiv, damit meine Fotoausrüstung (vorerst) komplett ist. Dieses habe ich mir dann im Dezember gekauft. Ich habe mich wegen der größeren Blende für das Panasonic entschieden. Und ich bin begeistert von der Linse.

Zur Fotobearbeitung habe ich mir auch noch ein Grafiktablett gekauft. Zur Fotobearbeitung vor allem wenn es ums Maskenzeichnen geht möchte ich auf das Gerät nicht mehr verzichten. Meine Wahl fiel dabei auf das Wacom Intuos Pro S, welches es bei Amazon in den Blitzangeboten gab.

Technik
Etwas an Technik habe ich mir 2015 auch gekauft. Zu meinen „besten“ Errungenschaften gehört wohl mein Notebook. Der Alienware hat Power satt. Und ich bereue nach wie vor nicht mir das Gerät gekauft zu haben. Die HDD wurde natürlich durch eine SSD ersetzt. Durch den relativ hohen RAM-Verbrauch von Lightroom und Co. habe ich den Arbeitsspeicher noch von 8GB auf 16GB aufgerüstet und nun wird der Alienware wohl für die nächste Zeit reichen.

Filme, Serien & Co
Für mich war 2015 das Jahr der Serien. Dadurch das ich kaum noch TV schaue habe ich mich eher auf Serien konzentriert. Auch im Kino war ich letztes Jahr nicht wirklich oft. Filme habe ich letztes Jahr also so gut wie gar nicht geschaut.