Skip to content

Archiv fuer das Jahr 2016

10
Nov

Laufen?

Wie im letzten Post geschrieben, habe ich dieses Jahr mit dem laufen begonnen. Eigentlich konnte ich mich nie so wirklich für Sport begeistern, wie kommt es, dass ich jetzt doch „relativ“ viel laufe?

Als ich nach einer Pause mal wieder ins Fitness gegangen bin, dachte ich mir am Ende „Naja, eigentlich könntest du wiedermal aufs Laufband“. Irgendwie habe ich es dann geschafft rund 15 Minuten zu laufen – was nicht wirklich lang ist, für mich aber im Gegensatz zu „früher“ doch ordentlich. Und ab da war ich „angefixt“.
Ich bin also jedesmal wieder aufs Laufband. Als ich wiedermal mit Freunden zusammen saß, kam das Gespräch dann auf Sport/Laufen und dass sich mein Kumpel am nächsten Tag neue Laufschuhe kaufen will. Solche hatte ich bis Dato noch nicht und um ehrlich zu sein hatte ich z. T. schon leichte Schmerzen in nähe des Fußgelenks und so haben wir uns für den nächsten Tag in der Stadt verabredet, damit auch ich mir Laufschuhe kaufe.

Jetzt habe ich also Laufschuhe und muss deswegen eigentlich schon fast laufen gehen. Bisher bis zu diesem Zeitpunkt bin ich eigentlich immer nur auf dem Laufband gelaufen. Ich habe mich also mit einer Freundin verabredet und zum ersten mal bin ich draußen gelaufen. Seitdem versuche ich mich immer ein wenig zu steigern. Mittlerweile schaffe ich so um die 10km und bin dieses Jahr seit Juni ca. 250km gelaufen, was wie ich finde nicht ganz schlecht ist.

Das Ziel für nächstes Jahr ist ein Halbmarathon – was danach kommt – wir werden sehen. Aber ein Marathon steht eigentlich auch schon so gut wie fest. Um ehrlich zu sein, bin ich mittlerweile sogar am überlegen ob ich nicht tatsächlich in Richtung Halbdistanz-Ironman trainieren soll, denn um ehrlich zu sein, reizen würde mich das ja schon.

10
Nov

Ist da noch irgendwer?

Das ist wohl eine berechtigte Frage. In letzter Zeit hat sich auf meinem Blog nicht wirklich viel getan. Man kennt das, manchmal „fällt“ man in ein Loch und man hat einfach keine Lust mehr zu Bloggen und es fehlt auch irgendwie die Zeit. Irgendwann kehrt die Motivation dann wieder zurück – so wie jetzt – und man fängt wieder damit an.

Im Frühjahr habe ich angefangen mehr Sport zu machen. Nicht nur wie vorher hin- und wiedermal ins Fitnessstudio, sondern regelmäßig. Zusätzlich habe ich mit dem laufen angefangen. Schwimmen steht als nächstes auf dem Plan und ab 2017 möchte ich auch wieder mehr Radfahren.
Wenn man das ganze dann einigermaßen „Ernst“ nimmt, geht schon ein wenig was an Zeit drauf.

Zusätzlich gibt es noch ein, zwei andere Projekte die ich zusammen mit einem Bekannten gestartet habe. Auch das braucht hin- und wiedermal etwas Zeit.

Zusammen mit ein paar Freunden habe ich auch noch ein „Gemeinschaftsprojekt“ gestartet. Auf Fluidlight Bloggen wir zu viert über alles was mit der Fotografie zu tun hat und auch noch über ein paar andere Sachen. Auch hier sieht man: Es ist in letzter Zeit ein wenig eingeschlafen, aber auch dort möchte ich/möchten wir dass ändern und die nächsten Themen für Beiträge stehen schon.

Wie man sehen kann habe ich meinen Blog jetzt auch auf https umgestellt. Hierbei gilt mein Dank Medlan, der das ganze (für Nutzer von artfiles) hier beschrieben hat.

1
Mrz

Geburtstag!

Ich habe dieses Jahr auch wiedermal Geburtstag gefeiert. Dieses Jahr konnte man es wohl wirklich „feieren“ nennen. Seit meinem 18. Geburtstag habe ich eigentlich nicht mehr wirklich gefeiert. Heist, ich habe meinen Geburtstag mit meinen Eltern + ein wenig Verwandschaft verbracht. Ich bin ja generell nicht so der Fan von der Feierei. Da sich über das letztes Jahr doch eine kleine aber feine Freundesgruppe gebildet hat, dachte ich, es bietet sich an wiedermal ein wenig zu feiern.

Idealerweise war mein Geburtstag ein Samstag, also war der Plan in den Geburtstag reinzufeiern. Freitag um 19:30 Uhr gings los. Da ich einen Kumpel habe der sehr gerne kocht, gab es diesmal auch keine Pizza, sondern Burger. Natürlich war der Koch schon etwas eher da um alles vorzubereiten. Als dann so gegen 19:30 – 20:00 Uhr alle Gäste da waren ging die „feucht-fröhliche“ Feierei los.
Nachdem Essen sind wir vom Esszimmer ins Wohnzimmer umgesiedelt. Nach ein paar Schnäpsen und ein paar Bierchen/Glässchen Wein war es dann auch schon Zwölf und ich wurde beglückwünscht. Zwar feiere ich nicht wegen der Geschenke, und eigentlich mag ich das auch gar nicht unbedingt, aber wenn man schon feiert ist das meistens unvermeidlich.

Dafür kann man aber sagen, dass mich mein Freundeskreis wohl ganz gut kennt und meinen Geschmack durchweg getroffen hat. Mein „Fokus“ liegt auf Fotografie, guter Musik und Whisky. Und genau auf das haben die Geschenke abgezielt. Zum einen wäre da der Glenlivet den es in Deutschland gar nicht mehr so einfach zu kriegen gibt (um nicht zu sagen gar nicht). Dann gab es noch einen Mafiahut. Auf den sind wir durch eine Unterhaltung gekommen. Der Plan war ein Mafiashooting. Jetzt hab ich den passenden Hut dazu und wenn es soweit ist wird es auch ein paar Bilder dazu geben 🙂
Das Objektiv das auf dem Bild zu sehen ist, ist natürlich kein echtes, sondern ein Thermo Kaffeebecher (der natürlich bereits eingeweiht wurde), sehr cool. Doch die größte Überraschung war wohl der Bose Soundlink Mini II für den die Verrückten zusammengelegt haben. Den habe ich bereits bei einem Kumpel gehört und ich muss agen in der Größenordnung habe ich selten so gute Musik gehört. Von daher wollte ich mir den in naher Zukunft sowieso zulegen. Tja nun muss ich das nicht mehr.

Für die Minderheit die meinen Blog liest: Nochmal ein herzliches Dankeschön an alles, die Geschenke haben mich sehr gefreut 🙂
Und den Abend fand ich auch sehr schön, ich hoffe dem Rest ging es genauso 🙂

So, genug geredet, Zeit für ein Bild!

Geburtstag

29
Feb

Schwarz-Weiß Fotos

Heute gibt es wiedermal einen Beitrag der sich ein wenig um die Fotografie dreht. Naja, eigentlich werden hauptsächlich ein paar Bilder gezeigt, denn so viel kann man dazu gar nicht schreiben. Ich finde Schwarz-Weiß-Fotos ja eigentlich schon immer ziemlich cool. Und wie man weiß bin ich auch ein kleiner Gadget- u. Techniknerd. Nicht verwunderlich, dass ich also mit Vorliebe Schwarz-Weiß-Bilder von irgendwelchen technischen Sachen mache. Hinzu kommt noch, dass eben solche Gegenstände in S/W meistens ziemlich gut aussehen.
Manchmal habe ich zu bestimmten Bildern vorher schon eine konkrete Idee im Kopf gehabt. Manchmal fällt mein Blick auf irgendwas cooles, dass sich gut in einem Bild umsetzen lässt. Und manchmal probiere ich auch einfach etwas aus ohne mit einem konkreten Ergebnis zu rechnen und die Bilder werden dann besser als erwartet.

So, genug geredet, jetzt folgen ein paar Bilder. Bei dem ein- oder anderen handelt es sich auch um einen Colorkey. Viel Spaß beim ansehen und lasst mir gern eure Meinung da 🙂

28
Feb

Vom Pech verfolgt

Eigentlich wollte ich ja schon gar nicht mehr darüber schreiben, weil ich der Meinung war so viel gibt das Thema eigentlich auch gar nicht her. Und so viel gibt es auch wirklich nicht her. Allerdings hatte ich in den letzten 2 Monaten doch „so viel“ Pech, das es diesen Post nun doch gibt.
Über meinen Kühlschrank und meine HDD im NAS habe ich ja bereits berichtet. Aber nochmal kurz zur Auffrischung. In der letzten Urlaubswoche des Winterurlaubs wurde zuerst der Kühlschrank kaputt. Am letzten Tag des Urlaubs gab auch die NAS HDD noch den Geist auf. Und als wäre das nicht genug hat auch mein Notebook den Dienst verweigert und ich habe den ganzen Nachmittag und Abend damit verbracht das Ding wieder neu aufzusetzen.

Gut, Fairerweise muss man sagen, dass der Kühlschrank schon in etwa so alt war wie ich, also war klar das der nicht mehr eine Ewigkeit halten würde. Die NAS HDD war erst ein Jahr alt und ging somit noch auf Garantie. Trotzdem hatte ich die „Scherereien“ mit NAS zurückschicken, Anfragen weil ewig nix passiert ist, etc.
Auch beim Notebook war es jetzt kein so großes Problem, da war irgend ein Problem beim Bootloader. Also es war nicht wirklich was kaputt vom Großteil der Daten hatte ich ein Backup und ich konnte die Daten zumindest an einem anderen PC noch von der Festplatte lesen. Trotzdem nervig.

Aber das war noch nicht alles, es geht noch weiter. Letztes Jahr hatte mein Parksensor einen Fehler. Dadurch funktionierte der vordere rechte Sensor zum Teil nicht mehr. Und wie soll es anders sein? Wenn ein Sensor nicht funktioniert, funktioniert auch das ganze Parksystem nicht mehr. Jedenfalls hatte ich mein Auto dann wegen dem Parksensor in der Werkstatt und dieser wurde getauscht. Nur hatte ich das selbe Problem jetzt wieder. Im Februar war aber sowieso der Kundendienst fällig, also habe ich ausgemacht, dass der Parksensor bei dieser Gelegenheit auch gleich angeschaut werden soll. Ergebnis: Der komplette Kabelbaum für den Parksensor muss getauscht werden. Als zusätzlicher Bonus muss diese Kabelbaum natürlich erst von Japan nach Deutschland geschickt werden. Ich komme auch ohne Parksensor klar, daher ist das jetzt nicht das riesen Problem, trotzdem ein wenig nervig. Meine Vermutung ist aktuell, dass das noch eine „Nachwirkung“ von meinem Wildunfall ist, aber das kann man wohl wirklich nur vermuten.

Sonst noch was? Na klar! Am Tag vor meinem Geburtstag wollte ich meine Pebble Steel aufladen. Was zeigt die Uhr an? Ein Smilie mit „X“-Augen. Darunter eine Fehlernummer und „getpebble.com/Error“. Das Ergebnis? Fehler im Bootloader. Lösung? Uhr austauschen.

Tja, ich hoffe das war es mit den Kaputten Geräten für dieses Jahr…

8
Feb

Telekom Hybrid – Ein kurzer Bericht

Wie letztes Jahr angekündigt möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Telekom Hybridtarif nicht vorenthalten. Mittlerweile nutze ich den Hybridtarif seit fast einem halben Jahr und damit kann ich denke ich eine relativ gute Aussage darüber treffen.
Ich habe den kleinsten Tarif gebucht (Magenty Hybrid S). Damit bekomme ich über die normale DSL-Leitung theoretisch bis zu 16MBit im Downstream. Zusätzlich gibt es in diesem Tarif 16Mbit über LTE dazu. Ich habe mich noch für die Speedoption beim LTE entschieden, wodurch ich bis zu 50MBit im Downstream per LTE erhalte. Natürlich habe ich den Tarif nicht gebucht ohne mich vorher zu Informieren was bei mir tatsächlich per LTE möglich ist. Das würde ich übrigens auch allen empfehlen die mit dem Gedanken spielen diesen Tarif abzuschließen.
Ich für meinen Teil habe mein Handy genommen, mich an die Stelle gestellt wo ich auch den Router habe und mit einer Speedtest-App die LTE Geschwindigkeit getestet. Dabei kamen rund 25-30MBit heraus. In etwa das was mir auch der Telekom-Mitarbeiter am Telefon zugesagt hat.

Ich habe also dem Schaltungstermin entgegengefiebert, was ungefähr ein halbes Jahr war. Endlich war der Tag gekommen. Am Tag vorher (Sonntag) wurde bereits um 23:00 Uhr die Internetverbindung meines alten Anbieters gekappt. Im laufe des nächsten Tages habe ich von der Telekom eine SMS erhalten, dass meine Leitung jetzt durchgeschaltet ist. Als ich nach Hause gekommen bin habe ich also den Router mit der bereits eingelegten SIM-Karte angesteckt.

Dann ging es los mit dem einrichten des Routers. Dazu wird den Zugangsdaten ein QR-Code beigelegt. Beim Router aktiviert man das WLAN und mit dem Handy braucht man eine spezielle App der Telekom. Man verbindet sich dann mit dem Handy mit dem WLAN des Telekom-Routers und scannt mit der App den QR-Code. Daraufhin wird der Router entsprechend eingerichtet.
Bei mir hat das leider nur zum Teil funktioniert. Ich habe den QR-Code gescannt und nach einer Weile hat mir die App angezeigt, dass die Einrichtung fehlgeschlagen sei. Ich habe mich also mit dem PC auf die Konfigurationsoberfläche des Routers verbunden und die Daten überprüft. Trotz der laut App fehlgeschlagenen Einrichtung waren alle Daten richtig hinterlegt. Somit ging auch das Internet.

Selbst ein wenig davon überrascht wie Reibungslos der ganze Umstieg etc. funktioniert hat habe ich gleich mal den Downstream getestet. Ich wusste ja bereits das ich in etwas das erhalte was mir versprochen wurde, da ich es ja vor dem Abschluss extra getestet habe. Trotzdem habe ich als erstes einen Speedtest gemacht und 1-2 Programme heruntergeladen. Das Ergebnis: Es funktioniert alles erstaunlich gut. Über die normale DSL-Leitung wurde bei mir DSL6000 RAM geschaltet. Damit erhalte ich im Endeffekt ~3,5MBit im Downstream und ~2MBit im Upstream. Der Rest kommt über das LTE-Modul des Routers.
Bei mir sind das meist zwischen 25 und 35MBit. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich dabei um das Mobilfunknetz handelt und es auch ein wenig auf die Anzahl der eingebuchten Geräte in der Umgebung sowie die aktuelle „Last“ ankommt, da sich ja alle Geräte in der aktuellen Zelle die Bandbreite teilen. Natürlich kommt es zum Teil auch ein wenig auf die Wetterverhältnisse an. Ich komme allerdings so gut wie immer auf mindestens 25MBit im Downstream und das ist für mich aktuell wirklich ausreichend.
Zusätzlich ist die Telekom auch mit dem Ausbau bei uns in der Gegend beschäftigt und bis Ende Juni oder Juli soll dieser abgeschlossen sein, damit bekomme ich dann über die Kupferleitung auch wieder ein wenig mehr Geschwindigkeit.

Viele werden sich Fragen: Wie ist es beim zocken? Der Ping ist ähnlich niedrig wie bei meinem vorherigen Anbieter (rund 30ms) und das auch konstant. Logisch, solang das LTE-Modul nicht zugeschaltet wird, werden die Eingaben ja auch wie üblich über die Kufperleitung geschickt. Außerdem könnte man in den Routereinstellungen für bestimmte Applikationen festlegen, dass diese immer nur über die Leitung mit dem Internet kommunizieren.
Ich habe auch das Streamen getestet. Soweit ich das feststellen konnte, war der Ping hier nur minimal höher und auch relativ konstant. Natürlich kann es hin und wieder dazu kommen, dass der Ping ein wenig schwankt. Bei mir war das allerdings wirklich ziemlich selten der Fall.

Eine andere Frage die sich der ein oder andere stellt wird sich um das Volumen drehen. Ist das Volumen per LTE wirklich unbegrenzt? Auch ich habe mir diese Frage vor dem Abschluss gestellt und recherchiert. Wäre das Volumen auf eine bestimmte Gigabyte-Anzahl begrenzt, hätte ich den Tarif nämlich genausowenig abgeschlossen. Ich habe jeden Monat zwischen 100 und 200 Gigabyte Downstream und nein, das Volumen wird tatsächlich nicht gedrosselt.

Den Router mieten oder Kaufen? Die Telekom hat in Kooperation mit Huawei den Hybrid Router entwickelt. Als ich den Vertrag abgeschlossen habe kostete das Gerät noch über 400€. Obwohl ich mir entsprechende Geräte eigentlich lieber selber kaufe, stand das in diesem Fall für mich allerdings nicht wirklich in einer relation. Darum habe ich mir den Router gemietet. Bei aktuell guten 300€ würde ich das wohl auch wieder machen. Wenn der Preis auf ~250€ sinkt würde ich mir das bei einme Neuanschluss allerdings wohl nochmal überlegen.

Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen mit diesem Artikel ja eine Entscheidungshilfe geben. Ich für meinen Teil würde den Vertrag jederzeit wieder abschließen. Falls jemand Fragen hat, kann er diese gerne als Kommentar hinterlassen!

31
Jan

Mit welcher Ausrüstung mache ich meine Fotos?

Ich persönlich finde es immer ganz Interessant wenn jemand seine Fotoausrüstung oder ähnliches vorstellt, mit was er arbeitet, für was er es verwendet, etc.
Darum habe ich mir auch mal die Mühe gemacht und die Ausrüstung mit der ich meine Fotos mache Fotografiert um euch vorzustellen mit was meine Bilder entstehen. Ich gehe dabei (mehr oder weniger) chronologisch vor.

1. Olympus Stylus XZ-2
Ich habe ja bereits schonmal darüber geschrieben wie und warum ich zur Fotografie gekommen bin. Die erste Kamera die ich mir dabei gekauft habe war die oben genannte Olympus. Diese wurde mir von einem Kumpel aufgrund der hohen Lichtstärke und der Möglichkeit in RAW zu Fotografieren empfohlen. Anfangs war ich zwar nicht so begeistert davon, als ich mich dann aber mit den Einstellungen ein wenig gespielt hatte war ich doch sehr überrascht was man alles mit ein bisschen Änderung der Blende etc. erreichen kann. Ab da hatte ich „Feuer gefangen“. Zwar war ich mit der Stylus nicht wirklich oft unterwegs, allerdings habe ich damit doch das ein- oder andere ganz gute Bild geschossen.

Olympus Stylus XZ-2

2. Olympus OM-D E-M10
Als nächstes Stand für mich eine Kamera mit Wechselobjektiven an. Auch hier wurde ich von meinem Kumpel wieder beraten. Die Wahl fiel zum Schluss auf die Olympus OM-D E-M10. Diese hat zwar einen etwas kleineren Sensor, als etwa eine APS-C oder gar Kleinbildkamera, hat dafür aber auch seine Vorteile. Dazu zählt das Gewicht der Kamera selbst, sowie der Objektive. Obwohl sich mittlerweile doch schon einiges an Fotoausrüstung angesammelt hat, ist die Kamera dennoch relativ kompakt und bei mir eigentlich so gut wie immer mit dabei.

Olympus OM-D E-M10

3. Das erste Objektiv
Natürlich kam das erste Objektiv mit der Kamera. Ich hatte mir ja schließlich auch ein Kit gekauft. Im falle der E-M10 handelte es sich dabei bei mir um das Olympus 14-42mm 3.5-5.6 IIR. Dies hat mich auch fast das erste ganze Jahr lang begleitet. Und obwohl viele von Kit-Optiken nicht so viel halten habe ich damit imo das ein oder andere ziemlich coole Bild produziert.

Olympus 14-42

4. Graufilter
Eine besondere Faszination bestand für mich schon immer in der Möglichkeit der längeren Belichtung. Wasser Glatt „ziehen“, die Möglichkeit einen „Geist“ zu erzeugen etc., darum durfte für mich am Anfang auch der Graufilter nicht fehlen. Für das Kitobjektiv habe ich mir also gleich mit der Bestellung der Kamera ein Set bestehend aus einem 8-,64- und 1000-fach Filter mitbestellt. Als ich mir mein zweites Objektiv gekauft habe wollte ich dafür natürlich auch wieder Graufilter haben. Da aber 6 dieser „Schachteln“ in der die Filter waren doch ziemlich viel Platz brauchten in der (relativ) kleinen Fototasche habe ich mir eine Filtertasche gekauft in der man bis zu 6 Filter verstauen kann. Ideal also.

Filtertasche

5. Stativ
Klar, wer mit Graufilter Belichten will braucht ein Stativ. 30 Sekunden Belichtungszeit aus der Hand zu halten könnte ein wenig Problematisch sein. Also habe ich mir auch das Stativ gleich mitbestellt. Dies war zuerst ein Velbon mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war. Allerdings hat nach eine Weile der 3-Wege-Neiger gewackelt obwohl dieser „Festgeschraubt“ war. Also habe ich das Velbon durch ein SIRUI mit Kugelkopf ersetzt. Der Kugelkopf ist zwar Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit kann man damit allerdings Recht gut umgehen. Zuerst wollte ich das Velbon eigentlich mit einem 3-Wege-Neiger von Manfrotto verwenden, dieser war allerdings zu Groß für die Transporttasche des Stativs und ging somit wieder zurück.

Stativ

6. Das zweite Objektiv
Nach ein paar Monaten mit dem Kitobjektiv wuchs der Drang nach einem Weitwinkelobjektiv. Ich habe also immer ein wenig im Internet gesucht und diverse Internetseiten nach dem entsprechenden Objektiv abgesucht. Zuerst habe ich noch zwischen dem Panasonic 7-14mm f4.0 und dem Olympus 9-18mm f4.0-5.6 geschwankt. Eigentlich wäre mir das Panasonic-Objektiv lieber gewesen. Allerdings habe ich im Internet dann herausgefunden, dass das Panasonic kein Filtergewinde hat, weil die Frontlinse zu sehr nach außen gewölbt ist. Wie oben schon erwähnt arbeite ich gerne mit Graufilter oder hätte zumindest gerne die Möglichkeit einen Graufilter zu verwenden wenn ich diesen wirklich mal „brauche“. Damit war das Panasonic aus dem rennen und ich hab mich für das Olympus entschieden. Dieses habe ich mir dann auch gebraucht auf eBay gekauft, wie bereits hier geschrieben.

Olympus 9-18

7. Das dritte Objektiv
Um meine Objektivausrüstung mit den „wichtigsten“ Objektiven Vollständig zu machen fehlte mir noch eine „normal“-Festbrennweite. Auch hier hat man wieder die Auswahl zwischen Olympus und Panasonic. Das Olympus 25mm f1.8 oder das Panasonic Leica 25mm f1.4. Auch hier war ich wieder etwas hin- und her gerissen. Schließlich habe ich hierbei wieder auf meinen Kumpel gehört, der mir aufgrund der höheren Lichtstärke zum Panasonic riet.

Panasonic Leica 25mm

8. Das Grafiktablet
Anfangs habe ich wie viele andere wohl auch die Bilder einfach mit der Maus bearbeitet. Das geht meistens relativ gut. Auch hierbei ist mein Kumpel nicht ganz unschuldig. Dieser hat nämlich auch ein Grafiktablett. Einmal gesehen fand ich die Idee auch ziemlich gut. Mit einem Grafiktablett kann man doch um einiges Präziser arbeiten, vorraus wenn es um Masken geht. Als bei Amazon die Cybermondaywochen waren, war ein entsprechendes Tablet öfter im Angebot. Irgendwann hab ich dann doch zugeschlagen. Und auch hier gilt wieder: Ich würde das Gerät nicht mehr hergeben. Zum Arbeiten in Lightroom oder Photoshop ist so ein Grafiktablet einfach Gold Wert!

Wacom Intuos Pro S

9. Sonstiges Kleinigkeiten
Wenn man länger draußen unterwegs ist, schadet es auch nicht mal den ein- oder anderen Zusatzakku dabei zu haben. Ich habe mich dabei für Patona entschieden, da diese bei Amazon relativ gut bewertet waren und ich persönlich finde diese auch nicht schlecht. Außerdem bekomme ich für den Preis eines original Olympus-Akkus fast 3 Pantonas. Auch ein Linsenputztuch von Delamax habe ich immer mit dabei. Speicherkarten nutze ich üblicherweise von SanDisk.

Sonstige Kleinigkeiten

Was nutze ich am liebsten?
Aktuell ist mein Lieblingsobjektiv das Panasonic 25mm f1.4. Dank der Lichtstärke kann auch ich mit meinem relativ kleinen Sensor *mehr oder weniger* freistellen. Außerdem erzeugt das Panasonic ziemlich coole Blendensterne (wenn man einigermaßen weiß auf was man aufpassen muss, dazu werde ich demnächst auch einen Beitrag schreiben). Außerdem sieht das Objektiv an der Olympus ziemlich gut aus 🙂

Wars das?
Vorerst habe ich genug Fotoausrüstung und meiner Meinung nach das „wichtigste“. Was ich aber irgendwann gerne noch hätte: Ein Fiseheyobjektiv. Außerdem möchte ich mir auch noch 1-2 Blitze zulegen. Allerdings ist das für mich aktuell nicht ganz so wichtig. Das mFT-System sagt mir auch zu also werde ich dabei bleiben. Die Bildqualität ist ziemlich gut. Freistellung ist möglich, zwar nicht ganz so leicht/gut wie bei Kameras mit größerem Sensor, dafür sind die Teleobjektive leichter. Irgendwo muss man halt immer Abstriche machen.

Wie sieht das bei euch aus?
Mit was Fotografiert ihr? Wieso? Womit habt ihr angefangen? Und was wollt ihr euch in Zukunft zulegen?

23
Jan

Alienware 2015, ein kleiner Bericht

Letztes Jahr habe ich mir ein Notebook zugelegt. Da mein Standrechner zu diesem Zeitpunkt auch schon 4,5 Jahre auf dem Buckel hatte, konnte schonmal ein neuer Rechner her. Da ich mittlerweile oft bei Freunden bin (bzw. sie bei mir) und wir dann zusammen Zocken oder (häufiger) Bilder bearbeiten, fiel meine Wahl auf ein Notebook. Weiterer Vorteil: Ich habe meinen Rechner im Dachboden stehen. Im Sommer ist es dort ziemlich heiß. Und wenn es im „Büro“ schon 30° hat ohne das der Rechner läuft, macht dort das Zocken, etc. auch keinen Spaß mehr.
Bei dem hier beschriebenen Gerät handelt es sich um die ersete Version des Alienware 15. Seit dem gibt es ein paar neue CPUs und an den Anschlüssen hat sich ein bisschen was gemacht, von der Form etc. hat sich aber sonst nichts geändert.

Die Entscheidung
Natürlich stellt sich am Anfang die Frage „Was soll ich kaufen?“. Für mich stand schonmal fest: Es muss etwas mit Power sein. Da der Rechner als Desktopersatz herhalten muss und ich darauf Fotos bearbeite und auch öfter mal Zocken will, braucht er genug Power um die nächsten paar Jahre halbwegs mitzuhalten. Aber was kauft man da? Ich wollte eigentlich schon immer mal ein Alienwarenotebook haben. Sehen optisch ganz gut aus, es gibt sie mit genügend Power etc.
Ich habe mich also ein wenig in diese Richtung schlau gemacht. Und wie es der Zufall so wollte, gab es genau zu diesem Zeitpunkt eine Aktion, wodurch alle Alienware Notebooks vergünstigt zu haben waren.
Nächste Frage: 15″ oder 17″. Eigentlich bin ich ein Fan von 17″ Notebooks, zumindest wenn ich überwiegend zu Hause bin. Wie oben erwähnt, bin ich mittlerweile aber oft bei Freunden und da ist ein 15″ Notebook schon etwas Vorteilhafter, also hab ich mich zum kleineren Gerät hinreißen lassen.

Die Konfiguration
Auch diese Frage war relativ schnell beantwortet. Als CPU einen 4Kerner. Der Core i7 4710HQ ist es bei mir geworden, 2,5Ghz Standardtakt mit bis zu 3,5Ghz Turboboost. 8GB RAM waren standardmäßig sowieso drin. Als Grafikkarte habe ich die GTX970m genommen, wie gesagt will man auf dem Gerät ja auch hin- und wieder mal ne Runde zocken. Eine SSD? Sollte später folgen. Erstens weiß man nicht was verbaut wird, zweitens ist der Aufpreis dafür zu teuer, zumindest verglichen damit was ich für eine SSD zahle wenn ich mir diese selber kaufe und nachträglich einbaue. So habe ich mir das Gerät dann bestellt und ein bis zwei Wochen später kam der UPS-Fahrer mit dem Gerät an.

Auspacken
Das Gerät kommt in einer für diese Geräte üblichen Karton. Die „Umverpackung“ ist nur ein dünnes braunes Papier, direkt darunter kommt die „richtige“ Verpackung des Notebooks zum Vorschein. Diese gibt sich relativ einfach: Eine schwarze Schachtel mit einem Alienkopf darauf. Das wars im Grunde auch schon. Diese Schachtel kann man aufklappen. Man sieht nun direkt auf das Gerät. Es ist von Schaumstoff umgeben. Allerdings ist es in keine Folie oder ähnliches gewickelt. Man kann das Gerät also gleich aus der Verpackung nehmen ohne nerviges Gefummel. Am hinteren Rand befindet sich ein Fach. Dort ist das Netzteil und der USB-Stick mit der Windows 8 Installation. Das war es dann auch schon mit Lieferumfang.

Rundumsicht
Wenn mir uns den Alienware mal von außen ansehen sieht dies folgendermaßen aus: Vorne unten links und rechts sind die Lautsprecher angebracht. Unter den Lautsprechern sind noch zwei Lichtleisten. Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB-Anschlüsse, ein LAN-Port und der SD-Karten-Slot. Auf der linken Seite haben wir wieder zwei USB-Anschlüsse (im übrigen alles USB 3.0), die 2 Klinkenstecker für Mikro und Lautsprecher und natürlich den Anschluss fürs Netzteil. Die Rückseite ist links und rechts von den Lüfterlamellen geflankt. Dazwischen befindet sich der proprietäre Anschluss für den Alienware-Graphics-Amplifier. Darüber lässt sich eine externe (Desktop)Grafikkarte mit dem Notebook verbinden. Daneben befindet sich ein Minidisplayport und neben diesem ein HDMI-Anschluss. Der HDMI-Anschluss entspricht allerdings nur der Version 1.4, somit lässt sich ein 4K-Bildschirm damit lediglich in 30Hz betreiben. Der Displayport schafft es allerdings mit 60Hz.
Sieht man sich das Gerät von unten an, sind auf der oberen Seite dominant die Lüftungsansaugschlitze zu sehen. An den 4 Ecken sind jeweils Gummifüße angebracht, so dass der Laptop 3-4 Millimiter Luft nach unten hat. Genug Platz um genügend Frischluft für die Kühlung anzusaugen. Unter den Lüftungsschlitzen ist eine Platte die man abmontieren kann. Darunter befinden sich die Festplattenanschlüsse (1x 2,5″ Festplatte, 2xM.2 Anschlüsse im 2280-Format), sowie die zwei Slots für den Arbeitsspeicher.

Alienware FX-Controller
Ein merkmal der Alienware-Geräte ist die „besondere“ Beleuchtung. Klar, mittlerweile hat so gut wie jeder Notebookhersteller beleuchtete Tasten und evtl. mehr. Alienware, war zumindest soweit ich weiß aber einer der ersten der (veränderbare) Beleuchtung hatte.
Die Beleuchtung ist in 10 Zonen unterteilt:
– Einschaltknopf (Alienkopf)
– Erstes Drittel der Tastatur
– Zweites Drittel der Tastatur
– Drittes Drittel der Tastatur
– Rückseite
– Alienware Schriftzug
– Status LEDs für Festplatte, WLAN, Capslock
– Touchpad
– Leisten unter dem Lautsprecher.

Diese Bereiche kann man sich nach belieben konfigurieren. Es gibt auch verschiedene „Events“ auf die die Beleuchtung reagieren kann. Beispielsweise eine eingehende E-Mail, etc. Man kann also ziemlich viel Zeit mit der Konfiguration der Beleuchtung verbringen. Eine weitere coole Sache bei der Beleuchtung: Es gibt Profile für manche Spiele. World of Tanks ist dafür ein Beispiel. Erhält man eine Zugeinladung blinkt die Tastatur weiß. Ist man im Spiel mit vollem leben leuchtet die Tastatur grün. Ist man mit den HP im mittleren Bereich leuchtet die Tastatur gelb. Wenn man fast kein Leben mehr übrig hat leuchtet die Tastatur rot und wenn der eigene Panzer zerstört wurde fängt die Tastatur rot zu blinken an. Ob man das unbedingt braucht? Mit Sicherheit nicht, aber es ist ein nettes Gimmick.

Leistung
Kommen wir schließlich zum (imho) Interessantesten Punkt: Die Leistung, wie schlägt sich das Notebook?
Das Gerät ist relativ Dick, was der Kühlung zugute kommt. In der Regel taktet die CPU durchgehend mit 3,3Ghz ohne Throttling, egal bei welchen Aufgaben. Die Grafikkarte verrichtet ebenfalls ihren Dienst ziemlich flott. Spiele wie Witcher und Fallout laufen zwar vielleicht nicht mit den den Einstellungen Extrem und Hairworks, Hohe Einstellungen bei FullHD und 45+ Frames sind allerdings möglich. Für mich aktuell ausreichend. Einziger Wehrmutstropfen am Anfang: Die Festplatte. Wenn man von allen anderen Rechner die man so benutzt SSDs gewohnt ist, ist ein Festplatt einfach eine Qual. Deshalb musste innerhalb kürzester Zeit eine SSD her. Ebenfalls habe ich mir im Laufe des letzten Jahres den Arbeitsspeicher von 8 auf 16GB aufgerüstet. Wegen der Fotobearbeitung.

Fazit
Für mich ist das Gerät aktuell fast eine „Eierlegende Wollmilchsau“. Es ist (noch) portabel und hat Leistung satt. Die Verarbeitung geht für mich absolut in Ordnung. Man muss allerdings mit der Dicke klarkommen. Würde ich das Gerät auch weiterempfehlen? Definitiv. Wem es nicht zu teuer ist und mobile Leistung haben will, für den ist ein Alienware genau das richtige. Wenn man dann noch auf eine Aktion warten kann (die es meistens im Winter gibt), dann: Perfekt!

Wer noch mehr Leistung braucht kann sich auch einen Graphics-Amplifier zulegen. Dazu sei allerdings gesagt: Von den 16 PCIe-Lanes mit der Desktopgrafikkarten angebunden werden, werden nur 4 genutzt. Bei den aktuellen Grafikkarten ist der Leistungsverlust zwar minimal, allerdings weiß man nicht was die Zukunft so an Grafikkarten bringt.

12
Jan

Wenn 2016 gut beginnt.

Letzte Woche war die letzte Urlaubswoche des Winterurlaubs. Und wieso sollte diese auch ruhig verlaufen? Letzte Woche ist mir alles mögliche um die Ohren geflogen.
Als erstes hat am Donnerstag der Kühlschrank kapituliert. Okay fairerweise muss man sagen der hatte sowieso schon ein gewisses Alter erreicht und es war klar, dass dieser in nächster Zeit ausgewechselt werden muss.

Als nächstes kam dann mein NAS. Unter der Woche habe ich schon festgestellt, dass manchmal die Performance eigebrochen ist. Manchmal war auch ein leichtes „kratzen“ einer Festplatte zu hören. Am Sonntag hat eine Festplatte dann wirklich aufgegeben. Im NAS-Log konnte man sehen, dass die erste Festplatte schon 2-3x neu eingebunden worden war. Als ich noch etwas größeres darauf kopiert habe, brach die Performance wieder auf 0KB/s ein und der Kopiervorgang blieb einfach stehen.
Mittags war ich zum Essen bei meinen Eltern eingeladen, also hab ich das NAS erstmal heruntergefahren und bin zu meinen Eltern. Es kam wie es kommen musste und im Nachmittag hat auch mein Notebook den Dienst Quittiert. Das Boot Configuration Data-File hatte nen knacks weg. Ich hab also versucht mein Notebook wieder zum laufen zu bekommen. Um 16:00 Uhr bin ich wieder nach Hause – mit meinem immer noch nicht funktionierenden Notebook. Zu Hause habe ich dann weiter vergeblich versucht das BCD-File zu reparieren, erfolglos. Also habe ich die Festplatte aus dem Laptop ausgebaut, an den Desktop-Rechner angesteckt und eine Sicherung gemacht. Zwar hatte ich auch eine Sicherung auf dem NAS, die war aber schon ein paar Tage alt und in der Zwischenzeit hatte ich ein paar neue Fotos gemacht und ein paar Bilder bearbeitet, diese Änderungen und neuen Daten wollte ich wenn möglich nicht verlieren.
Währen die Sicherung lieft, habe ich die Defekte Festplatte aus dem NAS ausgebaut. Mit der einen Festplatte die noch im NAS ist läuft es soweit wieder. Ich habe mir dann auch eine 3TB externe Festplatte bestellt, damit ich die Daten vom NAS auch sichern kann. Hatte ich eigentlich schon länger vor, nun ist aber wohl der richtige (und letzte) Zeitpunkt dafür. Das NAS habe ich dann Vorsichtshalber mal heruntergefahren um die Festplatte nicht unnötig zu belasten. Für die defekte Festplatte habe ich einen Garantieantrag bei Western Digital gestellt. Nun muss ich diese einschicken und bekomme dann (hoffentlich) kostenlosen Ersatz. Heute sollte auch die externe Sicherungsfestplatte für mein NAS kommen, dann werde ich gleich das Backup anwerfen.

Nachdem das alles geregelt war, war auch die Sicherung durch. Also Festplatte wieder ins Notebook einbauen und Windows neu installieren, richtig? Falsch. So einfach war es dann wieder nicht. Denn wenn eh schon alles schiefgeht, wieso sollte das dann schnell und einfach funktionieren? Ich habe mir aus einer bestehenden Windows 10 ISO einen Bootbaren USB-Stick erstellt. Der Laptop ließ sich allerdings nicht vom USB-Stick booten. Also im BIOS Secureboot deaktiviert und von UEFI auf Legacy gestellt. Danach konnte man vom USB-Stick booten. Nachdem Windows installiert war, wollte ich wieder auf UEFI umstellen und Secureboot aktivieren. Natürlich bootete Windows danach nicht mehr.
Eigentlich macht es zwar keinen großen Unterschied, trotzdem widerstrebt es mir die „Legacy“-Option aktiviert zu haben. Also habe ich mit dem Mediacreation-Tool von Windows eine neue Windows 10 ISO gezogen. Und siehe da: Auch mit UEFI und aktiviertem Secureboot konnte ich Windows vom USB-Stick booten und die Installation starten. Beim kopieren der Daten kam dann allerdings eine Fehlermeldung. Korrupte Daten. Großartig. Also nochmal die ISO per Mediacreationtool gezogen und auf dem USB-Stick abgelegt. Installation gestartet und siehe da: Ich konnte Windows tatsächlich installieren. Backup wieder zurückgespielt und die wichtigsten Programme installiert. Um 23:30 war ich dann durch.

Bleibt nur zu hoffen, dass meine Pechsträhne für 2016 damit größtenteils vorüber ist.

8
Jan

Jahresrückblick 2015

Dieses Jahr gibt es bei mir auch wiedermal einen Jahresrückblick. Ein wenig was hat sich ja doch getan.

Allgemein
Ich habe im Jahr 2015 „richtig“ mit der Fotografie angefangen. Natürlich bin ich noch Amateur und es wird auch nicht mehr als ein Hobby werden, aber man macht trotzdem Fortschritte. Ich war im letzten Jahr viel mit Freunden unterwegs meistens um auch der Fotografie nachzugehen. Ich habe außerdem ein paar super Leute kennengelernt. Ich habe sogar Markus 4 mal gesehen, was wohl ein neuer Rekord sein dürfte.

Fotografie
Wie oben schon erwähnt habe ich 2015 mit der Fotografie angefangen und mir dazu natürlich die entsprechende Ausrüstung zugelegt. Dazu gehört u. a. die Olympus OM-D E-M10 die ich bereits hier vorgestellt habe. Auch ein Stativ darf natürlich nicht fehlen. Für mich auch wichtig: ND- bzw. Graufilter. Den größten Teil des Jahres habe ich mit dem Kit-Objektiv (14-42mm) fotografiert und auch dabei sind Fotos rausgekommen die ganz Ok waren. Gegen Ende des Jahres habe ich mir dann auf eBay ein Weitwinkelobjektiv gekauft, wozu ich auch schon ein paar Worte gescrhieben habe. Am Ende fehlte dann nur noch das 25mm Objektiv, damit meine Fotoausrüstung (vorerst) komplett ist. Dieses habe ich mir dann im Dezember gekauft. Ich habe mich wegen der größeren Blende für das Panasonic entschieden. Und ich bin begeistert von der Linse.

Zur Fotobearbeitung habe ich mir auch noch ein Grafiktablett gekauft. Zur Fotobearbeitung vor allem wenn es ums Maskenzeichnen geht möchte ich auf das Gerät nicht mehr verzichten. Meine Wahl fiel dabei auf das Wacom Intuos Pro S, welches es bei Amazon in den Blitzangeboten gab.

Technik
Etwas an Technik habe ich mir 2015 auch gekauft. Zu meinen „besten“ Errungenschaften gehört wohl mein Notebook. Der Alienware hat Power satt. Und ich bereue nach wie vor nicht mir das Gerät gekauft zu haben. Die HDD wurde natürlich durch eine SSD ersetzt. Durch den relativ hohen RAM-Verbrauch von Lightroom und Co. habe ich den Arbeitsspeicher noch von 8GB auf 16GB aufgerüstet und nun wird der Alienware wohl für die nächste Zeit reichen.

Filme, Serien & Co
Für mich war 2015 das Jahr der Serien. Dadurch das ich kaum noch TV schaue habe ich mich eher auf Serien konzentriert. Auch im Kino war ich letztes Jahr nicht wirklich oft. Filme habe ich letztes Jahr also so gut wie gar nicht geschaut.