Skip to content

Archiv fuer den Monat Dezember, 2015

22
Dez

Spaß mit Vodafone

Ja, schon wieder so eine Providerstory. Ich habe vor fast 2 Jahren einen Vertrag über einen Drittanbieter abgeschlossen. Eine Internetflat fürs Tablet. Günstiges Angebot, bei dem man im Endeffekt 0,00€ pro Monat zahlt.
Nach den 2 Jahren sollte der Vertrag gekündigt werden. Zugegebenermaßen war ich damit ziemlich spät dran: 2 Tage bevor die Kündigungsfrist abläuft. Also habe ich einfach mal gegooglet um an ein Kündigungsformular zu kommen. Ich wurde auch auf die Vodafone-Seite geleitet dort stand „Hier online Kündigen“. Also hab ich alle Daten ausgefüllt und das Formular abgesendet. Klar, eigentlich braucht man für eine rechtskräftige Kündigung eine Unterschrift, in meiner Naivität habe ich daran natürlich nicht gedacht und auch auf der Online-Kündigungsseite von Vodafone stand davon nichts.

3 Tage später habe ich eine Antwort von Vodafone erhalten: „…ohne Unterschrift nicht gültig, bitte Faxen Sie uns das angehängte Formular unterschrieben zurück“. Der ein oder andere wird es sich schon denken: Natürlich bin ich nun über die Kündigungsfrist drüber. Es hat auch nicht lang gedauert und von Vodafone hat mich ein Mitarbeiter angerufen, hat mir genau das erklärt. Zu dem Zeitpunkt war ich in der Arbeit und hab mich ein wenig überrumpeln lassen. Das Angebot: Ein Vertrag bei dem ich die ersten 10 Monate nichts zahlen muss und danach die restlichen 14 Monate 5€ pro Monat. Wie gesagt habe ich mich ein wenig überrumpeln lassen und habe dem ganzen zugestimmt.

Als der Tarif umgestellt war habe ich auch mal geschaut was denn da dabei ist: Ein Tarif bei dem ich pro Minute Internet 20 Cent zahlen muss. Nun das ist nun auch nicht wirklich das was man mit einem Datentarif machen will. Also beim Vodafone-Kundendienst angerufen und nachgefragt ob man die Kündigung nicht doch durchführen könnte, denn schließlich habe ich ja Fristgerecht gekündigt und auf der Internetpräsenz von Vodafone gab es keinen Hinweis zur Unterschrift. Die Mitarbeiterin am Telefon hat das ganze dann an die Kündigungsabteilung weitergeleitet und die Tarifänderung wieder rückgängig gemacht. 3 Tage später bekomme ich von Vodafone eine E-Mail: Kündigung für 2016 funktioniert nicht, Vertrag läuft weiter war die Kernaussage.
Der Tarif wurde auch nicht zurückgestellt, sondern war immer noch der mit 20 Cent pro Minute Internet.

Also wieder mit der Vodafone-Hotline telefonieren. Die Mitarbeiterin am Telefon teilt mir als erstes mit, dass sie etwas zum Tarif nachfragen muss, von diesem hat sie nämlich noch nie etwas gehört. Kurze Zeit später wird mir erklärt, dass es sich dabei um einen alten Business-Tarif handelt und mein gegenüber da leider nichts machen kann. Ich solle mich bitte bei der Geschäftskundenhotline melden. Sie gibt mir die Nummer und das wars.

Ich rufe also bei der Geschäftskundenhotline an. Bei der Vodafone-Hotline muss man am Anfang immer gleich die Telefonnummer angeben, damit gleich eine Zuordnung erfolgen kann. Man kann es sich schon denken: Ich gebe die Telefonnummer ein und das Telefonsystem von Vodafone leitet mich sofort wieder zur Privatkundenhotline weil ich ja Privatkunde bin. Ich erkläre also wieder einem anderen Mitarbeiter die Situation. Dieser kann dann allerdings doch etwas an meinem Tarif machen: Es wird wieder der alte Tarif verwendet und dieser läuft noch bis Februar 2017 also 1 Jahr.

13
Dez

Stahlzeit!

Gestern war ich wiedermal in Regensburg. Bei Markus und Simone. Markus hat mich gefragt ob ich zu Stahlzeit mitkomme. Also habe ich mir auch Karten besorgt und gestern war es soweit. Mit Stahlzeit war ich auf meinem ersten Konzert.
Man merkt, bisher war ich nicht der große Konzertgänger, ob sich das ändern wird, wird sich herausstellen, aber ich denke das ein oder andere Konzert wird sich mit Sicherheit noch ergeben.

Wer oder was ist Stahlzeit?
Stahlzeit ist eine Rammstein Coverband. Markus hat drüber letztes Jahr schon berichtet und wie man dem Blogeintrag entnehmen kann war er schon ein wenig begeistert davon.

Um 20:00 Uhr ging es los und ab 19:00 Uhr war Einlass. Wir waren ziemlich pünktlich um 19:00 Uhr dort. Trotzdem war im Airport schon einiges los. Wir haben uns dann einen Platz auf der Treppe ergattert. Zwar war das nicht unbedingt Optimal, da doch immer wieder Leute runter und rauf wollten, die Sicht auf die Bühne war dafür allerdings ziemlich gut.
Die Band an und für sich war (soweit ich das beurteilen kann) ganz gut. Die Show war auch ziemlich cool. Feuer hier, Rauch da, eine Konfetti Explosion und ein Gummiboot zum Crowdsurfing sind nur ein paar der Dinge die gestern zum Einsatz kamen. Mein persönliches „Highlight“ aber: Flammenwerfer. Das war in der Tat ziemlich cool.

Wer dieser Art von Musik etwas abgewinnen kann und auf ein wenig „Action“ steht, dem kann man die Show ruhigen Gewissens weiterempfehlen (oder mitschleppen). Nächstes Jahr spielt Stahlzeit nämlich wieder im Airport.
Allerdings muss ich sagen war ich um meine Alpines doch ziemlich froh. Als „geschädigter“ hab ich mir vorausschauenderweise solche Ohrstöpsel bestellt. Markus hat mich netterweise auch darauf hingewiesen das ich mir vorsichtshalber Ohrstöpsel mitnehmen sollte. Generell war die Lautstärke sehr hoch. Es gab auch die ein oder andere Explosion die schon verdammt laut war. Dank der Ohrstöpsel war die Lautstärke aber dann doch ganz angenehm.