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Archiv fuer den Monat Juni, 2015

23
Jun

(K)ein Fanboy

Jeder kennt sie, die „Fanboy“-Debatten. Jeder will sein benutztes System und seine benutzte Hardware bis aufs Blut verteidigen. Jeder hat natürlich das beste und es gibt keine Kompromisse. So oder so ähnlich läuft das meistens ab. Threads in Foren à la „Soll ich mir ein iPhone oder doch lieber ein Android-Smartphone“ kaufen und das nachfolgende geflame kann ich schon gar nicht mehr hören/lesen.

In dieser Hinsicht kann ich wohl sagen: Ich bin kein Fanboy.
Ich nutze zwar aktuell ein iPhone, aber ich habe auch schon genug Androiden genutzt und werde auch wieder welche nutzen. Ich mag beide Systeme und schätze bei beiden die Vorteile und kenne die Nachteile. Ich habe auch schon Windows Phone genutzt. Das Bedienprinzip finde ich ganz gut. Allerdings fühlte ich mich damit aufgrund fehlender Apps doch relativ „eingeschränkt“. Ich bin gespannt wie sich das mit Windows 10 entwickeln wird.

Genauso verhält es sich mit Windows und Mac. Ich kenne und nutze beide Systeme. Ich kenne die schwächen und stärken und mag trotzdem beide Systeme. Ein Beispiel? Ich finde das Window-Management in Mac OS stark verbesserungswürdig. Wieso kann ich nicht einfach ein Fenster an den linken Bildschirmrand ziehen und es wird auf die hälfte des Bildschirms skaliert? Wieso muss ich dafür ein extra Tool installieren? (Ich weiß natürlich, dass das mit der neuen Mac OS-Version jetzt kommt).
Dafür Finde ich das Schreibtischkonzept unter Mac OS absolut genial. (Ich weiß natürlich auch das eine ähnliche Funktionalität mit Windows 10 eingeführt wird).
Mann könnte durchaus behaupten das die Hersteller voneinander klauen 😉

Kommen wir zu Produkten bei denen ich nicht mehr ganz so neutral bin. Erstmal „richtige“ Hardware. Ich nutze seit jeher Intel-Prozessoren und Nvidia-Grafikkarten. Früher hätte ich mich vllt. noch zu einem AMD-Prozesser überreden lassen, mittlerweile aber sicher nicht mehr. Ähnlich verhält es sich mit den ATI/Readon-Grafikkarten. Die Karten haben zwar ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als die Nvidia-Karten, trotzdem bin ich gegenüber diesen Karten immer noch ein wenig voreingenommen (Stichwort Defekt, etc.). Wenn ich die Wahl habe greife ich mit Sicherheit eher zur Nvidia-Grafik.

Kommen zu etwas, wo man mich wohl wirklich „Fanboy“ schimpfen muss. Und zwar Peripherie. Seit meinem ersten Razer-Produkt bin ich großer Fan des Herstellers. Als sich mein Kumpel eine Razer Copperhead gekauft hat dachte ich mir noch „Ich bin doch nicht bekloppt und kauf mir eine Maus für 60€“. Kurz darauf hatte ich selbst eine und war ziemlich begeistert davon.
Das Gerät funktioniert heute noch (nach ca. 10 Jahren) und wird immer noch von meinem Dad verwendet (der die Maus im übrigen auch gerne mag).

Ich also ein richtiger Razer-Fanboy? Ich veranschauliche das mal an einem Bild:

„Was macht man denn mit so viel Peripherie?“ wird sich jetzt wohl der eine oder andere Fragen. Nun ja, die Razer Copperhead nutzt ja mittlerweile mein Dad. Ich nutze dafür die Razer Mamba. Die Mamba ist in meinen Augen eine super Maus. Kabellos, falls der Akku ausgeht einfach das Kabel einstecken und weitermachen.
Okay, aber was ist mit dem Rest?
Mit der Lycosa hab ich mir damals meine erste Tastatur gekauft die nicht bei einem PC im „Lieferumfang“ enthalten war. Eigentlich war ich damit ganz zufrieden. Optisch ganz Ok, nur sieht man bei der Mirror-Edition sehr leicht Fingerabdrücke etc.
Dann wollte ich meine erste mechanische Tastatur und hab erstmal zur Razer Blackwidow Ultimate Stealth-Edition gegriffen. Die verwendeten Razer Orange-Switches haben nicht das typische „Klicken“ für eine mechanische Tastatur. Zum tippen aber trotzdem super. Die Tastatur verwende ich seither in der Arbeit.

Ich war von der Tastatur so begeistert, das ich auch eine solche für zu Hause wollte. Da kam mir gerade recht, dass Razer Anfang des Jahres eine Aktion hatte bei der man ein Produkt aus dem Razer-Store 50% günstiger bekommt. Also habe ich mir die normale Razer Blackwidow Ultimate gekauft, mit den Razer Green-Switches. Und diese ist nochmal angenehmer zum tippen als die Stealth-Edition (allerdings auch lauter). Beide Tastaturen möchte ich nicht mehr hergeben.
Natürlich darf auch das Mauspad nicht fehlen. Auch mit diesem bin ich äußerst zufrieden. Die Oberfläche und das Material sind für mich „perfekt“.

Die Razer Orochi verwende ich für Notebooks. Zwar unterstützt die Orochi einen Kabellosen Bluetooth-Modus (der sogar ziemlich gut ist), die Orochi nutze ich persönlich allerdings meistens Kabelgebunden. Trotz der kleinen Größe liegt die Maus noch relativ gut in der Hand und ist für Unterwegs perfekt.

Zum Schluss habe ich noch 2 Razer NabuX. Wieso gleich 2? Auch hier gab es wieder eine Aktion: Eines kaufen, zwei bekommen. Eigentlich warte ich noch immer auf das normale Nabu. Aber für zwei zum Preis von einem kann man nicht viel verkehrt machen hab ich mir gedacht und hab einfach mal zugeschlagen.

In der Arbeit nutze ich momentan eine Roccat Kone Pure, welche ich bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Die liegt auch ganz angenehm in der Hand und die Verarbeitung ist auch super. Trotzdem liebe ich das Razer-Gear. Für zu Hause möchte ich sowieso schon länger wiedermal eine neue Maus. Zuerst habe ich auf die Razer Ouroboros spekuliert, allerdings hat Razer vor kurzem die neue Mamba vorgestellt, die wohl meine nächste Maus werden wird. Die alte werde ich dann in der Arbeit verwenden und was ich mit der Roccat mache weiß ich noch nicht so genau.

Einzug und allein von den Headsets bin ich bei Razer nicht so überzeugt. Hier nutze ich seit einiger Zeit ein Sennheiser PC360 (G4ME) und bin damit äußerst zufrieden.

11
Jun

Neues „Projekt“

Ich habe ein neues „Projekt“ gestartet. Um genau zu sein habe ich ein Kleingewerbe angemeldet. Dabei möchte ich Rechner reparieren, Rechner zusammenbauen, beim Kauf diverser technischer Geräte beraten, Router, Smartphones, etc, einrichten. Eben alles ein wenig was mit Technik zu tun hat.

Ich beschäftige mich sowieso immer mit (neuer) Technik und auch das basteln am PC macht mir immer Spaß. Also habe ich mich dazu entschlossen diesen „Schritt“ zu gehen, bei dem ich solche Dienste anbiete. Ob das Projekt richtig anläuft oder nicht wird sich noch rausstellen.
Beim Kleingewerbe habe ich jedenfalls keine Steuerlichen Nachteile und kann es Nebenbei machen, sollte es nicht klappen kann ich es wieder abmelden, die 13€ Anmeldegebühren sind dabei Vernachlässigbar. Ein wenig Geld nebenbei kann ja jeder brauchen 😉

Demnächst werde ich meine neue „Homepage“ noch über diverse Social-Media-Platforms teilen. Evtl. lege ich auch noch einen Twitteraccount etc. an. Bin mir zwar noch nicht ganz sicher ob das für diesen Zweck nicht ein wenig „drüber“ ist aber es kostet ja nichts. Darüber kann ich noch in Ruhe nachdenken und dann meine Entscheidung treffen.

Ihr könnt jedenfalls schon mal reinschauen unter it-artinger.de. Vielleicht wohnt ihr ja sogar in meiner Gegend und wollt meine Dienste in Anspruch nehmen 😉

9
Jun

Update: Providerwechsel

Wiedermal gibt es neues zum Thema Providerwechsel. So wie es aussieht, wird es mal wieder nicht so „Reibungslos“ über die Bühne gehen wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte. Vor ein paar Wochen habe ich bereits darüber geschrieben.

Letzte Woche Mittwoch habe ich dann von meinem aktuellen Provider einen Anruf erhalten. Sie haben eine Abbruchmeldung von der Telekom erhalten und ob ich nun doch nicht wechseln möchte. Natürlich weiß ich nichts über eine Abbruchmeldung, denn ich möchte nach wie vor wechseln. Der Mitarbeiter teilt mir also mit er werde sich nochmal bei der Telekom informieren, aber ich solle auch nochmal dort anrufen.
Als ich den Vertrag bei der Telekom abgeschlossen habe, hat mir mein Gegenüber gesagt, sie sei nun meine persönliche Ansprechpartnerin und ich kann mir die Telefonnummer ins Handy einspeichern und immer dort anrufen. Das hab ich auch gemacht. Als ich letzten Mittwoch anrufen wollte bekam ich als Antwort allerdings „Diese Nummer ist uns nicht bekannt“ *hmpf*.

Also habe ich beim normalen Kundenservice angerufen. Bis man mit einer menschlichen Person sprechen kann muss man sich allerdings erstmal ~15 Minuten mit dem Computer unterhalten. Zumindest bin ich nicht in der Warteschleife gelandet. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung hat mir dann erklärt, dass Seitens der Telekom alles Ok ist und der Schaltungstermin zum 17. August steht.
Natürlich habe ich gleich bei meinem aktuellen Provider angerufen und das dort mitgeteilt. Leider hatte der Mitarbeiter der mich kontaktiert hatte gerade Mittag, aber seine Kollegin hat mir versichert sie gebe es so weiter. Ich habe auch erwähnt, dass sich der Kollege doch bitte nochmal bei mir melden sollte, damit ich weiß ob von meiner Seite aus noch irgendetwas erledigt werden muss, sodass ich im August nicht ohne Internet dastehe.

Wie zu erwarten habe ich am Mittwoch natürlich keinen Anruf erhalten. Also habe ich am Freitag nochmal angerufen. Natürlich hatte ich wieder eine andere Mitarbeiterin am Telefon. Der Kollege der mich am Mittwoch kontaktiert hat, hatte sich den Brückentag natürlich auch freigenommen. Meine Gesprächspartnerin hat allerdings dann ihre Kollegin gefragt, was sie denn mit dem Urlauber ausgemacht hatte. Die Antwort: Sie hat ihm das ganze so weitergegeben, woraufhin er gemeint hat „Wenn von der Telekom aus alles in Ordnung ist verstehe ich nicht wieso sie eine Abbruchmeldung schicken“. Damit kann ich natürlich viel anfangen. Die Mitarbeiterin meines Providers hat mir dann allerdings gesagt, sie würde dem Kollegen nochmal eine Notiz hinterlegen, damit er sich am Montag bei mir meldet.

Ihr könnt es euch natürlich schon denken. Gestern hat sich wiedermal niemand bei mir gemeldet. Ich gebe ihnen noch bis heute Abend und dann werde ich dem ganzen nochmal nachgehen. Wenn ich dann allerdings wieder keine Antwort bekomme wies denn nun aussieht werde ich langsam ein wenig ungeduldig…

8
Jun

[Kino]: Avengers: Age of Ultron

Letztens haben wir uns Aventers: Age of Ultron im Kino angesehen.

Die Avengers sind auf der Suche nach Loki’s Zepter, welches die Organisation „Hydra“ in die Finger bekommen hat. Thor will das Zepter wieder nach Asgard mitnehmen. Doch vorher gibt es noch eine Feier, daher hat Tony Stark 2 Tage Zeit ums ich das Zepter genauer anzusehen. Als er es untersucht fällt ihm auf, dass im inneren des Zepters eine komplexe Datenstruktur herrscht. Er ist gleich davon „besessen“, diese als KI für sein Projekt namens „Ultron“ zu verwenden, welches für die Sicherheit der Menschen vor Außerirdischen sorgen soll.
Wie zu erwarten funktioniert das allerdings nicht so wie er es sich vorstellt und die ganze Aktion geht nach hinten los. Damit haben die Avengers wieder keine Ruhe sondern müssen gegen Ultron kämpfen.

Fazit:
Viel Action, viel Kampf, viel Ballerei. Man kann sich den Film ansehen, der erste war allerdings besser.