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Archiv fuer den Monat Juli, 2014

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Jul

Mein Einstieg in die Fotografie

Sonderlich stark habe ich mich bisher noch nie für Fotografie interessiert. Zwar hab ich wie jeder andere hier und da mal ein paar Fotos mit dem Handy gemacht und natürlich auch im Urlaub etc. ein paar Fotos mit meiner kleinen Digicam. Wie bei jedem anderen auch haben sich dabei über die Jahre natürlich haufenweise Fotos angesammelt. Irgendwie muss man denn Überblick dabei noch behalten. Je mehr Fotos es werden desto schwieriger wird dies allerdings.
Schon öfter habe ich bei einem Kumpel Lightroom gesehen. Kurzerhand habe ich mich darüber ein wenig informiert und mir eine Demo heruntergeladen. Ein wenig rum probiert und schon war ich von dem Programm begeistert.

Was ist das besondere an Lightroom?
Was mir schonmal besonders gefällt: Anders wie bei z. B. iPhoto habe ich immer Zugriff auf meine Bilder – auch ohne Lightroom. Bei iPhoto verschwinden die Bilder einfach in einer großen Datei und die richtigen Bilder als Dateien sind nicht mehr aufzufinden. Lightroom verwaltet die Bilder also nur. Dabei können diese an einen bestimmten Ort kopiert werden oder einfach dort bleiben wo sie bereits sind.

Neben dem speichert das Programm Vorschauen der einzelnen Dateien in einer extra Datei. Dies ist vor allem nützlich wenn man die Bilder auf z. B. einer externen Festplatte hat. Denn: Man kann sich die Bilder trotzdem noch ansehen auch wenn die externe Festplatte nicht zur Verfügung steht. So kann man z. B. die Urlaubsfotos in Lightroom importieren und die Dateien liegen auf einer externen Festplatte. Durch die Vorschaudatei kann ich aber meinen Laptop zu Freunden mitnehmen und kann die Festplatte getrost zu Hause lassen. Natürlich wir die Vorschaudatei bei großen Datenmengen auch entsprechend groß (hat aber natürlich trotzdem nur den Bruchteil der Größe der richtigen Sammlung).
Logischerweise können die Bilder wenn sie nicht verfügbar sind auch nicht bearbeitet werden – außer man erstellt eine Smart-Vorschau. Mit einer Smart-Vorschau können die Bilder auch bearbeitet werden wenn das original nicht verfügbar ist, die gemachten Einstellungen werden auf das Bild angewandt sobald dieses wieder verfügbar ist.

Außerdem verändert Lightroom nie die Originaldatei. Werden Änderungen vorgenommen wird ein Protokollverlauf erzeugt. Beim anzeigen wird dieser auf das Originalbild angewandt und angezeigt. So geht das „richtige“ Foto nie verloren. Das Foto mit den entsprechenden Änderungen kann allerdings exportiert werden.

Nachdem ich mir am Freitag also die Demo heruntergeladen habe und davon ziemlich begeistert war – alleine zur Verwaltung ist das Programm genial (Stichwörter, Bewertung, Kategorien, …) – hab ich mich am Samstag dazu entschieden Lightroom zu kaufen. Denn die Fotos werden schließlich ja nicht weniger. Außerdem bin ich nach wie vor total begeistert davon, wie viel man im Nachhinein aus so einem Foto herausholen kann.

Was ist aber wichtig wenn man wirklich Fotos bearbeiten etc. will?
Zum Glück habe ich einen Kumpel der schon länger Fotografiert. Diesen löchere ich schon seit dem Wochenende. Denn durch Lightroom wurde meine Neugier zur Fotografie geweckt. Da man das beste aus einem Foto aber nur mit den Roh(RAW)-Daten herausholen kann, braucht man dazu auch ein entsprechendes Endgerät. Bisher habe ich eine Nikon Coolpix S6400 zum Fotografieren verwendet. Diese ist zwar an und für sich nicht schlecht, allerdings wollte ich sowieso schon eine Weile eine andere Kamera, da die Fotos der Coolpix S6400 zwar nicht schlecht sind, aber ich kenne besseres. Außerdem ist mit der Nikon kein richtiges Macho zustande zu bringen.

Also habe ich mich nach ein wenig Beratung für die Olympus XZ-2 entschieden die – ganz wichtig- auch RAW-Datein erzeugen kann. Mit der Olympus und Lightroom bin ich vorerst für meine Zwecke gut für die Fotografie ausgerüstet. Zum Schluss habe ich noch ein paar Vorher-/Nachherfotos eingefügt, damit ihr sehen könnt was aus so einem Foto noch alles rausgeholt werden kann (natürlich ist das nicht mit Profiarbeiten zu vergleichen…)