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Archiv fuer den Monat Juni, 2014

28
Jun

Kurztrip nach Italien

Das Feiertagswochenende haben ich und meine Freundin genutzt um einen kleinen Kurztrip nach Italien zu machen. Genauer gesagt zum Gardasee. Klar, 7 Stunden fahrt (einfach) für 4 Tage ist ein wenig Grenzwertig. Noch dazu da im Endeffekt nur 2 Tage übrig bleiben, denn den Tag der An- u. Abreise kann man nicht Zählen.

Am Donnerstag haben wir uns also auf den Weg gemacht. Die fahrt war ganz in Ordnung. Auf der Umgehungsstrecke München standen wir eine Weile, aber das war zu verkraften. Der Rest der Fahrt ging ohne Zwischenfälle weiter. Um ~16 Uhr waren wir dann beim Hotel. Zu meiner Freude gab es eine großzügige Tiefgarage (wir waren im Hotel Alexander). Der Ort in dem wir waren hieß Limone sul Garda. Ziemlich auf Touristen ausgelegt, an allen Ecken und Enden waren Hotels.

Unser Hotel selbst war ganz in Ordnung. Die Zimmer waren großzügig, die Einrichtung in Ordnung. Das Frühstücksbuffet hätte allerdings ein bisschen üppiger sein können. Aber zu Hause gibt es auch nicht mehr von daher war es trotzdem in Ordnung.

Am ersten Tag nach der Anreise sind wir mit dem Schiff nach Malcesine gefahren, haben uns dort eine Burg angesehen und sind einfach ein wenig in der Stadt rumgelaufen. Als wir wieder zurück in Limone waren wurde noch eine Runde im Pool geschwommen und dann Essen gegangen. Wir haben uns eine Pizzeria ganz in der Nähe des Hotels ausgesucht. Die Preise waren in Ordnung. Zwischen 7 und 9 Euro für eine Pizza (je nach Belag) ist ganz Ok, v. a. wenn man die große der Pizza berücksichtigt. Lediglich für Bier langen die Italiener ziemlich hin. 4,50€ für ein Weißbier. In anderen Lokalen war es noch teuriger…

Am zweiten ging es mit dem Schiff nach Torbole. Von dort aus zu Fuß zu einer Burgruine – einfacher Weg: ne gute Stunde. Somit hatten wir auch gleich noch eine kleine Wanderung. Natürlich wurde auch diese Stadt erkundet.

Am Gardasee selbst wird verdammt viel (Wind-)gesurft. Bei der Rückfahrt musste das Schiff ein paar mal bremsen so knapp wie so mancher dort dran vorbei ist. Der Kapitän hat das dann mit einem Hupen quittiert und weiter ging es.

Am Sonntag die Heimfahrt. Vor Sterzing an der Mautstelle gab es Stau. Mit 10 km Stau waren wir noch einige der glücklicheren. Um Elf Uhr ging es wie ich erfahren habe bereits 40 km vor Sterzing nur noch stockend voran. Obwohl es bei München stellenweise wieder nur zäh fließend voranging, waren wir relativ Zeitig wieder zu Hause.

Hier noch ein paar Eindrücke:

8
Jun

Kommentar zur WWDC

Wie immer spät, aber trotzdem möchte ich noch ein paar Worte zur WWDC schreiben. Eins vorweg: Ich bin kein Apple „Fanboy“. Ich mag Windows und ich mag Mac OS, ich mag iOS und ich mag Android, jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Nun, wie schon gesagt, ein paar Worte zur WWDC 2014

Wie die meisten anderen auch habe ich mir in den letzten Jahren immer die Live-Ticker durchgelesen. Dieses Jahr hatte ich das eigentlich auch vor. Allerdings hatte ich dann doch Zeit und bin sowieso vorm PC gesessen, also hab ich kurzerhand den Livestream angemacht und mir die WWDC angesehen.
Die Vorstellung and und für sich war ganz Ok, kurzweilig mit ein paar „Gags“ dazwischen. Apple hat seine Betriebsysteme um ein paar nützliche Features erweitert.

Die UI des neuen Mac OS (Yosemite) wurde optisch an die von iOS7/8 angepasst. Hier scheiden sich die Geister, dem einen gefällt es, dem anderen wiederum nicht. Ich für meinen Teil bin Fan von minimalistischer Optik und so gefällt mir auch das neue Design von Max OS sehr gut.

Der eine oder andere aus dem Androidlager spöttelt wieder Richtung Apple mit Kommentaren wie „Stellt Apple wieder Features vor, die Android schon seit Jahren hat?“. Klar, Apple bringt wirklich manchmal Features, die es bei anderen mobilen OSs schon länger gibt. Manchmal habe ich aber den Eindruck, eben etwas durchdachter.

Genial finde ich hier nach wie vor das Zusammenspiel zwischen Laptop/Desktop-Rechner und iPhone/iPad. So Sachen wie: Ich erstelle am PC eine Präsentation, nehme wenn ich fertig bin das iPad zur Hand, gehe ins Besprechungszimmer und habe meine Präsentation – ohne irgendetwas zu machen – auf dem iPad zur Verfügung.

Meiner Meinung nach macht hier Apple vieles richtig. Sie Ergänzen ihre Systeme dort wo es Sinn macht. Generell finde ich zwar den Ansatz von Microsoft – alle Plattformen, „1 OS“ – nicht schlecht, aber eben oft einfach nicht zu Ende Gedacht. Ich meine, was will ich mit einem Notebook mit Touchscreen? Das einzige was ich dadurch habe ist ein ständig verschmiertes Display.
Ich habe zwar auch einen Windows 8 Rechner – sowohl privat als auch beruflich – allerdings wird die Kacheloberfläche dort gar nicht genutzt. Seit dem Update auf Windows 8.1 habe ich auch eingestellt, dass ich direkt auf den Desktop komme, so habe ich mit der Kacheloberfläche gar nichts mehr zu tun.

Kommen wir zum letzten und wohl am meisten überraschenden Punkt der WWDC. Wohl kaum einer hätte sich vorstellen können, dass Apple eine neue Programmiersprache vorstellt. Den „Normalnutzer“ wird das wohl eher weniger interessieren, bei mir als Programmierer wurde die Neugierde natürlich geweckt.

Also hab ich mir auch gleich mal das Buch welches über iBooks zur Verfügung gestellt wird heruntergeladen, passend dazu Xcode 6 Beta installiert und mal ein wenig rumprobiert. Erster Eindruck? Sieht ganz cool aus.

Am meisten begeistert bin ich aber von den „Playgrounds“ die mit Xcode 6 möglich sind. Dabei kann man ein wenig umprogrammieren und das Ergebnis des Codes wird sofort angezeigt. Dazu kann ich nur sagen: Hut ab Apple!