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Archiv fuer den Monat März, 2014

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Mrz

Schneller als gedacht

Im letzten Post habe ich euch ja von meinem „Drama“ mit dem Auto erzählt und ein wenig über VW „gelästert“. Außerdem habe ich dabei erwähnt, dass ich mich bereits umgesehen habe und auch schon der Kaufvertrag für einen neuen Mazda 3 unterschrieben wurde.

Das war vor 2 Wochen und es hieß: Lieferung erfolgt frühestens in 4 Wochen, spätestens im Juli. Denn 2 befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Vorlauf. Sofern diese noch nicht verkauft sind (so der Händler), könnte es durchaus sein, dass ich mein Auto schon sehr bald bekomme.

Ich habe also damit gerechnet, mein Auto frühestens im April zu bekommen. Eigentlich habe ich gedacht es wird eher Juni, Juli, also die „späteste Frist“. Da hab ich mich aber gewaltig geirrt. Am Freitag klingelt mein Handy, der Mazda-Händler. Ich denk mir schon „Was will der denn jetzt?“.

Neugierig geht ich also an mein Handy. Ganz unerwartet sagt mir der Verkäufer, mein Auto ist da. Im ersten Moment konnte ich es gar nicht so wirklich glauben und fragte erstmal ob das sein ernst sei. Denn die Bestellung ist ja erst 2 Wochen her.

Nun kann ich mein neues Auto nächste Woche Freitag holen (es wird nämlich auch noch das Schlechtwetterpaket gemacht). Natürlich freu ich mich schon riesig darauf. Ich hoffe mal bei mir wird es kein solches Drama wie bei Markus. Aber ich denke das wird schon alles Glatt laufen. Verschreien will ich es allerdings nicht.

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Mrz

VW – Meine Erfahrungen dazu

Seit mittlerweile 2 Jahren fahre ich Scirocco. Nun werde ich allerdings die Marke wechseln. Wieso es dazu kam, erfahrt ihr in diesem Post.

Angefangen hat alles 2011. Von meinem Dad ein Arbeitskollege hat einen VW Scirocco gewonnen. Da der diesen nicht braucht verkauft er ihn. Ich bin zu dieser Zeit auf der Suche nach einem neuen Auto – bevorzugt einem VW Scirocco. Mir hat einfach das Design des Autos usw. gefallen. Also haben wir das Auto dem Arbeitskollegen meines Vaters abgekauft (Herbst, ich glaube es war November). Da der Scirocco zu diesem Zeitpunkt nur Sommerreifen oben hatte und ich diesen auch noch über den Winter stehen lassen wollte um ihn zu „schonen“, habe ich meinen Opel Astra nochmal einen Winter lang gefahren. Natürlich kann sich jeder vorstellen, dass ich es kaum erwarten konnte das Auto anzumelden und endlich zu fahren.

Machen wir einen kleinen Zeitsprung. Wir schreiben März 2012, ich habe meinen Scirocco angemeldet und freue mich wie ein kleines Kind. Gleich mal ein paar Spritztouren gefahren. Sehr schön. Der Innenraum ist super. Top Verarbeitung, 6-fach-CD-Wechsler mit Touchscreen ist auch ne feine Sache. In den Sitzen hat man super halt, auch die Rücksitzbank hat 2 Schalensitze. Dafür kann man allerdings auch „nur“ zu 4 fahren. Trotzdem haben die hinteren Fahrgäste noch genügend Platz. Auch der Kofferaum ist groß genug. Einziger Wermutstropfen dabei: Die sehr hohe Ladekante. Aber so schlimm ist das nicht. Ich bin ja noch Jung.

Kurz nachdem ich das Auto angemeldet habe, fahr ich auch gleich zum nächsten VW-Händler. Man will ja seinem Auto etwas gutes tun. Also hab ich dem Scirocco Einstiegsleisten verpassen lassen. Außerdem habe ich eine Kofferaumschale gekauft und das Winterpaket machen lassen. Ebenso kann ja die Garantieverlängerung nicht Schaden. Somit habe ich auf das Auto 4 Jahre Garantie. Alles gemacht. Die Freude ist groß. Auch über den doppelt aufgeladenen 1.4 Liter TSI Motor kann man sich nicht beschweren. Mit den 160PS hat dieser Leistung satt. So bin ich erstmal glücklich und auch zufrieden.

Doch schon nach kurzer Zeit hört man beim Gasgeben immer so ein Quietschen. Als erstes auch gleich mal das Internet bemüht. „Diagnose“ Wasserpumpe. Okay, kein Problem. Ich fahre wieder zu meinem VW-Händler. Am nächsten Tag hole ich das Auto wieder, wie vermutet wurde die Wasserpumpe getauscht. Ich fahre los, das Quietschen ist weg, ich bin wieder happy.
Wieder dauert es nicht lange. Eigentlich ständig höre ich leichtes Klappern im Heckbereich. Was das wohl ist? Ich habe wieder ein wenig im Internet gesucht und auch die Lösung gefunden. Anscheinend sind die „Stoßdämpfer“ für den Kofferaum nicht „straff“ genug eingestellt. Da ich sowieso bald zum Kundendienst muss, warte ich bis dahin und erkläre meinem Servicepartner das Problem. Alles klar. Am Tag darauf hole ich mein Auto wieder. Wie auch hier vermutet war es wirklich die Heckklappe und die „Straffheit“ der Stoßdämpfer wurde korrigiert. Ich fahre los, höre nichts mehr klappern, wieder bin ich glücklich.

Wieder dauert es nicht lange und ich habe manchmal „Zündaussetzer“. Während ich Gas gebe, fühlt es sich an als wäre das Gas komplett weg und eine halbe Sekunde später ist scheinbar wieder alles in Ordnung. Nachdem keine Warnleuchte aufblinkt steht auch vermutlich nichts im Fehlerspeicher, also lasse ich es vorerst gut sein.

Doch das nächste kommt schon bald. Mittlerweile haben wir es Winter 2013. Morgens beim starten höre ich leises „rasseln“. Man hat ja auch schon ziemlich viel über VW und die Steuerketten gehört. Also fahre ich wie schon so oft zu meinem VW-Partner und lasse mein Auto dort über Nacht stehen, damit sich die Mitarbeiter das „rasseln“ beim Kaltstart mal anhören können. Außerdem berichte ich dem Angestellten, der den Scirocco annimmt von meinen Zündaussetzern. Also war ich ab Mittwoch „Autolos“, Freitag gegen 17 Uhr konnte ich dann mein Auto wieder abholen. Die Steuerkette wurde getauscht, den Zündaussetzern wurde – wie zu erwarten – keine Beachtung geschenkt.

Am Sonntag fahren wir dann auch gleich eine weitere Strecke. Den Dad meiner Freundin besuchen, der in Ohlstadt auf Kur ist. Also ab Richtung München und auch durch. Ca. 2-3 Stunden Fahrt und wir sind dort angekommen. Fast durchgängig fahren wir Autobahn und zwischendrin merke ich immer wieder wie mein Auto „ruckelt“. Auch meiner Freundin fällt es auf. Auf dem Heimweg „passiert“ es dann. Ein starker Ruckler und die Abgaswarnleuchte blinkt 3x auf. Jeder kann sich wahrscheinlich vorstellen, dass bei Tempo 200 und dem Ruckeln mir erstmal das Herz für eine Sekunde stehenblieb.

Halten wir nochmal fest: Mittwoch Auto beim Händler wegen Steuerkette abgestellt, Freitag geholt und Montag dann wieder ab in die Werkstatt.

Da nun doch „endlich“ mal eine Warnleuchte aufgeblinkt hat, steht auch was im Fehlerspeicher. Ergebnis: Zündaussetzer auf Zylinder 2. Also wurde die Zündspule gewechselt und die Zündkerzen getauscht. Seitdem läuft der Scirocco auch wieder 1A. Mir waren dass aber jetzt zu viele „Faxen“ und ich wechsle das Auto. Ich werde mir auch (zumindest vorerst) kein Auto mehr von diesem Konzern kaufen.
Mag sein, dass der doppelt aufgeladene 1.4 Liter Motor mit den 160PS am problematischsten ist, wobei ich das nicht beurteilen kann. Aber selbst wenn es so wäre, hätte ich hier ein Problem: 120PS sind mir momentan einfach zu wenig, 200 fast zu viel und ein Diesel ist für mich nicht wirklich rentabel.

Außerdem geht es auch ein wenig ums Prinzip. Mit meinem über 10 Jahre alten Opel Astra den ich vorher hatte, war ich weniger oft in der Werkstatt wie mit einem neuen Scirocco. Und das gab mir dann doch etwas zu denken. Auf welche Wahl fällt also meine Entscheidung? Viel alternativen blieben ja nicht…

VW, Audi, Seat und Skoda gehören alle zum selben Konzern und haben auch die selbe (Motor)technik. Obwohl mir der neue Seat Leon optisch schon sehr gefällt, fällt dieser also schonmal weg. BMW ist mir dann doch zu teuer. Ford gefällt mir optisch nicht so sehr. Renault, Citroen, usw. sind auch nicht so mein Fall. Ich mag einfach keine Französischen Autos. Zum Schluss kamen dann 2 Autos in die engere Wahl: Opel Astra und Mazda 3. Da mir aber der Mazda 3 doch besser gefällt (v. a. auch innen), wird es nun ein solcher.

Bestellt ist er bereits, fehlt nur noch die Lieferung. Der Mazda hat auch einen großen Vorteil beim Thema Motor: Kein Kompressor, kein Turbo, was (hoffentlich) weniger anfällig ist. Ich freu mich jedenfalls schon riesig auf mein neues Auto.

Abschließend bleibt noch zu sagen: Klar kann bei anderen Marken auch mal etwas kaputtgehen und wie schon erwähnt hatte ich vllt. auch einfach nur den „falschen“ Motor. Trotzdem war das für mich vorerst ein „abschreckendes“ Beispiel.

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Mrz

WhatsApp – Meine Meinung dazu

Wie meistens spät, aber trotzdem gibt es von mir auch noch eine Meinung zur WhatsApp-Übernahme von Facebook. Wie ein sehr großer Teil der Smartphone-Nutzer nutze auch ich WhatsApp. Ich bin zwar generell mehr der Freund der „originalen“ SMS, da aber der ein oder andere bekannte doch WhatsApp nutzt, komme ich der Nutzung nicht aus. Zugegeben, ist es auch ganz praktisch wenn man darüber Videos oder Bilder verschickt.

Als Facebook dann WhatsApp übernommen hatte, verbreitete sich die Information wie ein Lauffeuer. Als ich morgens Aufstand und meine Twitter-Timeline durchsah, habe ich die Meldung gefühlte 20x gelesen. Auch auf Facebook wurde von sämtlichen News-Seiten die Nachricht verbreitet. Kurz darauf hörte man auch oft genug, dass dieser und jener die App nun von seinem Smartphone gelöscht hat.
Kurz darauf kamen auch sämtliche Seiten mit ihren „WhatsApp alternativen“-Artikeln und auch hier wurde Twitter und Facebook wieder überschwemmt.

Habe ich die App von meinem Smartphone gelöscht? Nein! Habe ich jetzt Angst das Facebook meine Nachrichten mitliest? Nein!
Ganz ehrlich, wieso sollte ich WhatsApp von meinem Smartphone löschen? Ich schreibe dort mit bekannten und Kumpels und dabei nicht wirklich was was Facebook nicht wissen dürfte. Mal abgesehen davon was sollte es Facebook schon interessieren wenn ich mit einem Kumpel schreibe? Ich persönlich nutze auch den Facebook-Messenger und um ehrlich zu sein, benutze ich den Facebook-Messenger sogar stärker als WhatsApp.
Und selbst wenn ich zu einem anderen Messenger oder wieder zur SMS greife. Dann liest eben nicht Facebook sondern die NSA mit.

Und überhaupt, hat es vorher jemanden interessiert ob WhatsApp die Nachrichten mitliest. Auch wenn ich hier nochmal daran erinnern möchte, was sollte es WhatsApp oder Facebook schon interessieren was ihr so dort schreibt? Aber keiner hat auch nur einen Gedanken daran verschwendet ob WhatsApp mitliest, doch dann wird es von Facebook übernommen und alle schreiben rum. Naja.

Überhaupt kann ich mir das schon wieder vorstellen. Am lautesten schreien dann meistens die Leute, die wenn sie Krankgeschrieben sind auf Facebook Posten, dass sie gerade mit A und B im Freibad sind und haben zu allem Überfluss dann noch den Vorgesetzten in der Freundesliste…

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Mrz

[Kurztest] Chromecast – Ausgepackt und angetestet

Da man nun seit ca. 2 Wochen bei Amazon den Chromecast bestellen kann (oder zumindest konnte), habe ich auch gleich zugeschlagen. Für 34€ habe ich den HDMI-Stick bekommen. Bestellt, kurz darauf dank Prime ziemlich schnell geliefert, hatte ich das kleine Päckchen in der Hand.

Am Tag nachdem ich das Gerät bestellt hatte, wurde auch das SDK dafür freigegeben. Bin ja schon gespannt was da in naher Zukunft alles kommen wird.
Aber fangen wir mit dem eigentlichen Thema an.

Geliefert wird der Chromecast in einer ziemlich kleinen Schachtel, welche aus 2 Teilen besteht. Man zieht den inneren Teil heraus und klappt eine Klappe auf. Zum Vorschein kommt der Chromecast und darunter das USB-Stromkabel incl. Netzteil, sowie eine kleine Produkt-Informationsbroschüre (in meinem Fall ist es ein amerikanisches Netzteil, was aber nicht weiter schlimm ist, da dieses sowieso nicht benötigt wird).

Auf der Innenseite des Deckels ist eine kleine Beschreibung wie man den Chromecast einrichten kann. Dafür gibt es wieder zwei Möglichkeiten. Entweder über eine Handy-App oder über den Browser. Dafür muss man google.com/chromecast/setup in die Adresszeile eintippen.

Ich habe zur Einrichtung die iPhone-App verwendet. Dazu muss man nur die App starten, diese teilt einem dann mit, dass man sich für das Einrichten in das Chromecast-WLAN einloggen muss. Gesagt – getan. In die Einstellungen gewechselt, auf den Chromecast eingeloggt, wieder zur App gewechselt. Namen für den Chromecast vergeben, das eigene WLAN aussuchen und den Key eingeben. Schon ist man fertig.
Der Chromecast lädt dann je nach Softwareversion als erstes ein Update herunter. Danach kann er auch schon verwendet werden.

Momentan ist die Nutzung noch sehr eingeschränkt. Z. B. funktioniert die Nutzung von Youtube und Netflix (ist bisher nicht in Deutschland verfügbar). Außerdem kann über den Chrome „gestreamt“ werden.
Aber eins nach dem anderen. Fangen wir mit Youtube an. Ist man mit dem Handy auf Youtube unterwegs, gibt es einen kleinen Button (sieht aus wie ein Rechteck mit am linken unteren Ende einem schrägen WLAN-Symbol). Tippt man auf dieses, erhält man die Auswahl wo das Video abgespielt werden soll.
Wählt man jetzt den vorher für den Chromecast vergebenen Namen (bei mir z. B. Wohnzimmer), dann stoppt die Wiedergabe auf dem Handy und der Chromecast startet eine Youtube-App. Mit dem Handy kann man das Video aber trotzdem vor- und zurückspulen. Da der Chromecast eigenständig streamt, kann man die App am Handy beruhigt beenden und das Video am TV weiterschauen.

Selbiges funktioniert mit dem PC. Auch hier erhält Youtube einen entsprechenden Button.

Außerdem kann der Bildschirminhalt von Chrome übertragen werden (dazu wird das Plugin „Google Cast“ benötigt). Das funktioniert auch ganz gut. So kann man Webseiten ganz schnell am TV betrachten (wer es denn braucht). Allerdings kann man dabei auch Bilder in den Browser ziehen und diese werden ebenso übertragen. Auch mit einigen Videos funktioniert das ganz gut.

Wie schon oben erwähnt, hoffe ich außerdem, dass durch die Freigabe des SDKs noch weitere nützliche Spielereien dazukommen. Wie z. B. die Übertragung des Handy-Displays (wie dies z. B. beim Apple TV möglich ist). Außerdem wird z. B. die Watchever-App einen Chromecast-Button bekommen was ich so gelesen habe.

Mein Fazit:
Für 34€ ein ganz cooles Gadget in dem noch viel Potential steckt. Ich bin gespannt wies damit weitergeht.